31. März 2011 - Auckland
Endlich. Vorbei das Zittern, vorbei das Warten. Ich habs! *Trommelwirbel* in meinem Fürzündroten Schweizerpass klebt seit wenigen Stunden meine China Einreiseerlaubnis. Jawoll, Ich hab das Visa! *umherspring* Dabei sah am Nachmittag das Ganze Zappendüster aus. Meine EC und Visa-Karten streikten und meldeten, dass sie ihre Limite aufgebraucht ist. Das machte mich ein bisschen stutzig, weil die Limiten jeweils auf 2500 Fr. liegen und wie bitte gibt man in einem Monat 5000 Fr. aus? Das kann nicht sein. Selbst mit dem neu gekauften Mac kann es nicht so viel sein. Dem muss ich nachgehen. Zum Glück hatte ich noch 100 Dollar Cash und durfte ausnahmsweise, nach intensivem Quängeln mit Papiergeld bezahlen. Unglaublich. Aber egal, ich habs, der Flug ist gebucht, jetzt muss ich nur noch die Schule informieren, wann ich ankomme und dann wars das. Der Mai ist gerettet.
Später am Nachmittag war ich noch im Kino. Hier in Auckland gibts ein IMAX Kino. Aber anders wie in Luzern zeigen sie da auch Spielfilme. Ben und Markus, beide leicht geschwellt von letzter Nacht waren auch am Start. Wir schauten Battlefield Los Angeles. Haha, genau der richtige Film für diese Grösse von Leinwand. Sa merkten wir dann doch, dass wir noch etwas gebäutelt waren, wurde uns doch schon nach wenigen Minuten Speiübel *chch* Wir hielten aber tapfer bis zum Ende durch. Mein Fazit zu dem Film... Lol. Nun ja, Popcorn nicht vergessen. :D Für heute Abend hab ich nichts mehr vor. Nun ja, daher der Geldomat mir ja kein Geld mehr geben will, fällt für mich heute jegliches Abendprogramm aus. Zum Glück habe ich noch einige Episoden How i met your mother, die ich damals dem Tobi (timon) von der Harddisk geklaut habe. Ich hoffe, dass mindestens die EC-Karte morgen wieder geht. Es ist kein angenehmes Gefühl, ich sags euch. Ich muss was unternehmen. Etwas gutes hat es. Gestern war nämlich Releasetag von Nintendos neuem Handheld, dem 3DS, dessen Spezialität 3D ohne Brille sein soll. Hätte ich Geld gehabt, wärs gefährlich geworden. Echt gefährlich. So hat das Ganze auch was Gutes. *schmunzel*
Ich merke zur Zeit, wie ich Auckland immer mehr mag. Es ist eine schöne, saubere Stadt und langsam kenne ich mich echt aus. Erbaut auf 40 Vulkanen, zeugt es von gutem Humor der Kiwis und ist mir sehr sympatisch.
Donnerstag, 31. März 2011
Empire state of mind.
30. März 2011 - Auckländischer Herbst
Es ist Mittwoch. Seit Tagen weiss ich endlich mal wieder, welchen Wochentag wir haben. Das liegt daran, das in Auckland jeden Mittwoch Trinktag ist! Alle Bars reduzieren ihre Preise und in was das endet, brauch ich ja wohl nicht zu erwähnen. Und dass ich daran teilnahm, auch nicht. Ich war mit Ben verabredet. Zusammen gingen wir dann zu Markus' Studentenwohnheim. Haha, was für ein Loch. Unten siehts aus wie ein 4 Sterne Hotel und oben wie ne Barake. Trotzdem hat das Empire seinen Charme, denn alle wollen das Gleiche. Es ist einer dieser Orte. Hier endet meine Berichterstattung. Der Rest kann Melanie erzählen, ihr hab ich nämlich in gutem Zustand angerufen und mein ganzes Guthaben durchgepulvert. haha. Gut gemacht, Lukas.
Leider hat uns Manuel heute definitiv verlassen und seinen Flieger nach Hause bestiegen. Das ewige auf Wiedersehen sagen... das haut mich langsam um. Ben und ich haben ihn an den Flughafen begleitet. So habs im Restaurant noch ein Abschiedsbier und die letzten Versuche des Löchli-Spiels. Was? Ihr kennt das Löchlispiel nicht? Sicher kennt ihr das. Man versucht die Aufmerksamkeit des Mitmenschen auf ein Loch, dass man aus Daumen und Zeigefinger formt, zu lenken. Schafft man es, so hat man einen Schlag auf die Schulter des Verlierers frei. Meine Schulter ist voller blauer Flecken, haben wir doch das Spiel sehr exzessiv gespielt in den letzten Wochen. Manuel schaffte es dann tatsächlich noch vor der Passkontrolle noch zweimal eine abzukriegen. Was für ein Abschluss auf eine wunderbare Zeit, mit einem wunderbaren Menschen, der mit seiner Art durchs Leben zu gehen, mir sehr viel mitgeben konnte. Machs gut, Dude. Shibby!
Es ist Mittwoch. Seit Tagen weiss ich endlich mal wieder, welchen Wochentag wir haben. Das liegt daran, das in Auckland jeden Mittwoch Trinktag ist! Alle Bars reduzieren ihre Preise und in was das endet, brauch ich ja wohl nicht zu erwähnen. Und dass ich daran teilnahm, auch nicht. Ich war mit Ben verabredet. Zusammen gingen wir dann zu Markus' Studentenwohnheim. Haha, was für ein Loch. Unten siehts aus wie ein 4 Sterne Hotel und oben wie ne Barake. Trotzdem hat das Empire seinen Charme, denn alle wollen das Gleiche. Es ist einer dieser Orte. Hier endet meine Berichterstattung. Der Rest kann Melanie erzählen, ihr hab ich nämlich in gutem Zustand angerufen und mein ganzes Guthaben durchgepulvert. haha. Gut gemacht, Lukas.
Leider hat uns Manuel heute definitiv verlassen und seinen Flieger nach Hause bestiegen. Das ewige auf Wiedersehen sagen... das haut mich langsam um. Ben und ich haben ihn an den Flughafen begleitet. So habs im Restaurant noch ein Abschiedsbier und die letzten Versuche des Löchli-Spiels. Was? Ihr kennt das Löchlispiel nicht? Sicher kennt ihr das. Man versucht die Aufmerksamkeit des Mitmenschen auf ein Loch, dass man aus Daumen und Zeigefinger formt, zu lenken. Schafft man es, so hat man einen Schlag auf die Schulter des Verlierers frei. Meine Schulter ist voller blauer Flecken, haben wir doch das Spiel sehr exzessiv gespielt in den letzten Wochen. Manuel schaffte es dann tatsächlich noch vor der Passkontrolle noch zweimal eine abzukriegen. Was für ein Abschluss auf eine wunderbare Zeit, mit einem wunderbaren Menschen, der mit seiner Art durchs Leben zu gehen, mir sehr viel mitgeben konnte. Machs gut, Dude. Shibby!
Montag, 28. März 2011
Füsse hoch und.... Mist, die Arbeit ruft!
29. März 2011 - Pukekohe
Heute ist mal wieder Büro-Tag. Projekt Südinsel wird in Angriff genommen und ebenfalls versuche ich irgendwie den Krempel für mein China-Visum zusammen zu kriegen. Inzwischen habe ich ein Konsulat hier in Auckland gefunden, aber die brauchen vier Tage für die Bearbeitung. Das würde für mich heissen, weitere vier Tage hier bleiben. Mein Flug am 28. April nach Bangkok geht von Christchurch aus. Das ist ca 1000 km Südlich von hier. Umbuchen kommt nicht in Frage, weil kostet 150 Dollar plus Flug nach Auckland und blablablabla, es ist extrem nervend - und das ist jetzt erst das Visum für China. In Tibet, meinem Fernziel, bin ich noch lange nicht. Da merkt man wirklich, dass in manchen Ländern das Reisen noch nicht so einfach ist. Aber die herausforderung hab ich ja eigentlich gesucht, also versteh ich mein Motzen gerade selber nicht. hehe. Irgenwie muss Entscheidung her, weil kosten wirds sowieso. Büro-Büro. Pfff.
Nachtrag Abend:
Kennt ihr diese Momente, wo man Entscheidungen fällen muss, man das dann auch tut und fünf Minuten später findet man heraus, dass es nicht ganz richtig war? Ich mag das nicht. Das macht mich Fuchsteufelswild und manchmal auch etwas traurig. Heute bin ich mit dem falschen Bein aufgestanden. Luke der Schwarzmaler.
Flug von Bangkok nach Wu Yi Shan gebucht. Mit umsteigen über Hong Kong. Natürlich vergessen, dass Schweizer dort ohne Visum einreisen können. Hätte ich mir doch ein bis zwei Tage gönnen können vor dem Weiterflug, weil die Rückkehr mit meinem angepeilten Visa schwierig wird, weil ich bei erneuter WIedereinreise nach China nochmal ein neues beantragen müsste.
Flug von Auckland nach Christchurch gebucht. Jawoll, am Samstag gehts auf die Südinsel. Leider hab ich dann nur 3.5 Wochen Zeit. Etwas wenig. Ich habe darum so erst am Samstag gebucht, weil am Freitag ein riesen Benefiz-Openair für Christchurch in Auckland stattfinden sollte... Wegen Erdbeben und so, ihr wisst schon. Gebucht, 5 Minuten danach wurde das Konzert offiziell abgesagt. Ich krieg die Kriese. Nochmal 5 Minuten später fällt mir mein Visum für Australien in die Hände und ich stelle fest, dass ich bis am 2. April noch hätte einreisen können. Hätte ich das früher realisiert, wäre ich von Auckland für 250fr hin und zurück nach Melbourne geflogen und hätte meiner lieben Bruna auf Wiedersehen gesagt, die nämlich demnächst nach Brasilien zurückfliegt.
Aber so ist das Leben und damit muss ich umgehen lernen. Selten hatten meine Fehler so direkten Einfluss. Aber trotzdem, es geht vorwärts. Irgendwas geht immer.
Heute ist mal wieder Büro-Tag. Projekt Südinsel wird in Angriff genommen und ebenfalls versuche ich irgendwie den Krempel für mein China-Visum zusammen zu kriegen. Inzwischen habe ich ein Konsulat hier in Auckland gefunden, aber die brauchen vier Tage für die Bearbeitung. Das würde für mich heissen, weitere vier Tage hier bleiben. Mein Flug am 28. April nach Bangkok geht von Christchurch aus. Das ist ca 1000 km Südlich von hier. Umbuchen kommt nicht in Frage, weil kostet 150 Dollar plus Flug nach Auckland und blablablabla, es ist extrem nervend - und das ist jetzt erst das Visum für China. In Tibet, meinem Fernziel, bin ich noch lange nicht. Da merkt man wirklich, dass in manchen Ländern das Reisen noch nicht so einfach ist. Aber die herausforderung hab ich ja eigentlich gesucht, also versteh ich mein Motzen gerade selber nicht. hehe. Irgenwie muss Entscheidung her, weil kosten wirds sowieso. Büro-Büro. Pfff.
Nachtrag Abend:
Kennt ihr diese Momente, wo man Entscheidungen fällen muss, man das dann auch tut und fünf Minuten später findet man heraus, dass es nicht ganz richtig war? Ich mag das nicht. Das macht mich Fuchsteufelswild und manchmal auch etwas traurig. Heute bin ich mit dem falschen Bein aufgestanden. Luke der Schwarzmaler.
Flug von Bangkok nach Wu Yi Shan gebucht. Mit umsteigen über Hong Kong. Natürlich vergessen, dass Schweizer dort ohne Visum einreisen können. Hätte ich mir doch ein bis zwei Tage gönnen können vor dem Weiterflug, weil die Rückkehr mit meinem angepeilten Visa schwierig wird, weil ich bei erneuter WIedereinreise nach China nochmal ein neues beantragen müsste.
Flug von Auckland nach Christchurch gebucht. Jawoll, am Samstag gehts auf die Südinsel. Leider hab ich dann nur 3.5 Wochen Zeit. Etwas wenig. Ich habe darum so erst am Samstag gebucht, weil am Freitag ein riesen Benefiz-Openair für Christchurch in Auckland stattfinden sollte... Wegen Erdbeben und so, ihr wisst schon. Gebucht, 5 Minuten danach wurde das Konzert offiziell abgesagt. Ich krieg die Kriese. Nochmal 5 Minuten später fällt mir mein Visum für Australien in die Hände und ich stelle fest, dass ich bis am 2. April noch hätte einreisen können. Hätte ich das früher realisiert, wäre ich von Auckland für 250fr hin und zurück nach Melbourne geflogen und hätte meiner lieben Bruna auf Wiedersehen gesagt, die nämlich demnächst nach Brasilien zurückfliegt.
Aber so ist das Leben und damit muss ich umgehen lernen. Selten hatten meine Fehler so direkten Einfluss. Aber trotzdem, es geht vorwärts. Irgendwas geht immer.
von Büro Büro und Kräfte tanken
28. März 2011 - Auckland - Pukekohe
Heute hiess es für mich mal wieder Aufbruch. Ich begab mich zurück nach Pukekohe und zu Familie Binder-Gloor, wo dann am Abend mal wieder wunderbar gegessen und gestusst wurde. Anscheinend haben mich die Kids sehr vermisst, was ich sehr süss fand :) Kurt und Yvonne betreiben hier seit gut 15 Jahren eine Fahrzeigvermietung. Ihr Vorteil: Neutrale Fahrzeuge, in denen man nicht direkt als Tourist auffällt. Für all die, denen die Wicked und Escape Campers zu blöd sind oder ein Motorrad mieten möchten, Banz.co.nz machts. *schleichwerbungmach* Ich werde am Mittwoch nach Auckland zurück fahren um zusammen mit Ben den Manuel an den Flughafen zu bringen und anschliessend das Nachtleben, das am Mittwoch sehr exzessiv sein soll, abzuchecken. Zurück im Zelt, geniesse ich den Luxus des Siebenschlafens, Internets und der Ruhe zum Kraft tanken für das nächste Abenteuer. Projekt Südinsel steht an. Zudem kann ich endlich mal meinen Fuss etwas hoch lagern. Seit dem Fussballspielen in Te Puke habe ich einen schmerzenden Muskel. Was für ne Wohltat.
Fast vergessen: Heute waren der Manuel und ich (Ben hatte wieder Schule) ja noch auf dem Mount Eden! Die Spinnen die Kiwis... bauen ihre grösste Stadt um einen Vulkan! Inzwischen schön grün überwachsen, ragt er inmitten der Stadt in die Höhe und gibt einen wunderbaren Blick frei. Leider ist er ein bisschen überspottet mit grossen Reisebussen und vielen jungen Touristen, die in ihren Ländern wohl wenig Kinderstube genossen haben. Aber die muss es ja auch irgendwie geben.
Heute hiess es für mich mal wieder Aufbruch. Ich begab mich zurück nach Pukekohe und zu Familie Binder-Gloor, wo dann am Abend mal wieder wunderbar gegessen und gestusst wurde. Anscheinend haben mich die Kids sehr vermisst, was ich sehr süss fand :) Kurt und Yvonne betreiben hier seit gut 15 Jahren eine Fahrzeigvermietung. Ihr Vorteil: Neutrale Fahrzeuge, in denen man nicht direkt als Tourist auffällt. Für all die, denen die Wicked und Escape Campers zu blöd sind oder ein Motorrad mieten möchten, Banz.co.nz machts. *schleichwerbungmach* Ich werde am Mittwoch nach Auckland zurück fahren um zusammen mit Ben den Manuel an den Flughafen zu bringen und anschliessend das Nachtleben, das am Mittwoch sehr exzessiv sein soll, abzuchecken. Zurück im Zelt, geniesse ich den Luxus des Siebenschlafens, Internets und der Ruhe zum Kraft tanken für das nächste Abenteuer. Projekt Südinsel steht an. Zudem kann ich endlich mal meinen Fuss etwas hoch lagern. Seit dem Fussballspielen in Te Puke habe ich einen schmerzenden Muskel. Was für ne Wohltat.
Fast vergessen: Heute waren der Manuel und ich (Ben hatte wieder Schule) ja noch auf dem Mount Eden! Die Spinnen die Kiwis... bauen ihre grösste Stadt um einen Vulkan! Inzwischen schön grün überwachsen, ragt er inmitten der Stadt in die Höhe und gibt einen wunderbaren Blick frei. Leider ist er ein bisschen überspottet mit grossen Reisebussen und vielen jungen Touristen, die in ihren Ländern wohl wenig Kinderstube genossen haben. Aber die muss es ja auch irgendwie geben.
Shopping-Day
27. März 2011 - Auckland
Endlich hab ich ihn, meinen Polarisationsfiler. Haha, Ihr könnts erahnen, heute war Shoppingtag. Man sollte doch den natürlichsten Trieb des Menschen nicht unterdrücken, oder wie ging der? *lach* Wir genossen die Lange nacht im Hostel. Das gestrige Weggehen hat bei Nanchem, ausser Ben und mir, Spuren hinterlassen. So legten wir einen gemütlichen Ausschlafsonntag hin. Mit dem einen Unterschied, dass hier alle Stores am Sonntag geöffnet sind! Diese Chance nützte ich um endlich meine Besorgungen zu machen. Wie schon erwähnt, hatt meine Kamera jetzt eine Sonnenbrille, die sie bei dem starken Licht hier besser sehen lässt. Später fand ich im Real Groove (einer Mischung aus Platten-, Buch- und Klamottenladen) dann mein Schätzchen. Endlich nach all den Jahren Suche. Sufjan Stevens "Illonois" auf Vinyl. Wow. Ich war baff. Zwar sage ich mir immer, kaufe dir nichts, was dir nichts nützt. Aber diese Platte ist eine Ausnahme, lösst sie in mir seit Jahren wunderbare Gefühle aus. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, die ich das Ding nach Hause bringe. Hihi. Zum Abschluss waren wir noch in einem Buchladen, wo ich mal wieder die Lonely Planets durchschaute. Das macht man noch öfter so, wenn man am Reisen ist :D Mir viel auf, dass soeben die Neue Edition raus kam. Mit erneuertem Layout und leichten Umstellungen in der Themenanordnung. Ich musste ihn mir kaufen, ich konnte gar nicht anders. Frauen wissen wovon ich spreche. Diese Attacken, diese Attacken! Ich habs aber nicht bereuht. Bevor wir dann zum Abschluss Koreanisch Essen gingen (in Il Mee Restaurand, oben an der Queenstreet, echt zu empfehlen, 13 Dollar und du kriegst es nicht weg) Liebe Reisende, schaut euch die neuen LP's an. Früher wurde man oft etwas im Dunkeln gelassen und mit komplizierten Sätzen über Visainformationen usw überfordert. Endlich werden alle eure Fragen beantwortet und das in verständlichem Englisch. Well Done, Lonely Planet.
Endlich hab ich ihn, meinen Polarisationsfiler. Haha, Ihr könnts erahnen, heute war Shoppingtag. Man sollte doch den natürlichsten Trieb des Menschen nicht unterdrücken, oder wie ging der? *lach* Wir genossen die Lange nacht im Hostel. Das gestrige Weggehen hat bei Nanchem, ausser Ben und mir, Spuren hinterlassen. So legten wir einen gemütlichen Ausschlafsonntag hin. Mit dem einen Unterschied, dass hier alle Stores am Sonntag geöffnet sind! Diese Chance nützte ich um endlich meine Besorgungen zu machen. Wie schon erwähnt, hatt meine Kamera jetzt eine Sonnenbrille, die sie bei dem starken Licht hier besser sehen lässt. Später fand ich im Real Groove (einer Mischung aus Platten-, Buch- und Klamottenladen) dann mein Schätzchen. Endlich nach all den Jahren Suche. Sufjan Stevens "Illonois" auf Vinyl. Wow. Ich war baff. Zwar sage ich mir immer, kaufe dir nichts, was dir nichts nützt. Aber diese Platte ist eine Ausnahme, lösst sie in mir seit Jahren wunderbare Gefühle aus. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, die ich das Ding nach Hause bringe. Hihi. Zum Abschluss waren wir noch in einem Buchladen, wo ich mal wieder die Lonely Planets durchschaute. Das macht man noch öfter so, wenn man am Reisen ist :D Mir viel auf, dass soeben die Neue Edition raus kam. Mit erneuertem Layout und leichten Umstellungen in der Themenanordnung. Ich musste ihn mir kaufen, ich konnte gar nicht anders. Frauen wissen wovon ich spreche. Diese Attacken, diese Attacken! Ich habs aber nicht bereuht. Bevor wir dann zum Abschluss Koreanisch Essen gingen (in Il Mee Restaurand, oben an der Queenstreet, echt zu empfehlen, 13 Dollar und du kriegst es nicht weg) Liebe Reisende, schaut euch die neuen LP's an. Früher wurde man oft etwas im Dunkeln gelassen und mit komplizierten Sätzen über Visainformationen usw überfordert. Endlich werden alle eure Fragen beantwortet und das in verständlichem Englisch. Well Done, Lonely Planet.
NZL Roundtripp North 15 - Returning to Auckland
26. März - Whangarei - Auckland.
Die Pläne sehen so aus, dass Ben noch eine Nacht mit uns im Hostel bleiben wird. Ich werde mich am 28. März wieder nach Pukekohe begeben und Manuel geniesst und chillt seine letzten Tage NZL in Auckland. Rückblickend auf die letzten 2 Wochen muss ich sagen, das es einfach fantastisch war. Ich bin überrascht, wie gut unsere Gruppe zusammen funktioniert hat und zusammen durch Hochs und Tiefs ging. Wir haben in der Gruppe gelernt, dass es nicht die Touristenspotts sind, die es aus machen, sondern die Menschen, die man trifft. Das sind Erinnerungen, die verbinden, die man teilt. Ich werde unsere Rackete vermissen und auch den Easy-Flow, den wir hatten. Als Abschluss werden wir heute Abend noch etwas aus gehen. Schlechte Clubs, schlechte Musik, schlechtes Bier - genau darauf haben wir heute Lust. *chch*
Die Pläne sehen so aus, dass Ben noch eine Nacht mit uns im Hostel bleiben wird. Ich werde mich am 28. März wieder nach Pukekohe begeben und Manuel geniesst und chillt seine letzten Tage NZL in Auckland. Rückblickend auf die letzten 2 Wochen muss ich sagen, das es einfach fantastisch war. Ich bin überrascht, wie gut unsere Gruppe zusammen funktioniert hat und zusammen durch Hochs und Tiefs ging. Wir haben in der Gruppe gelernt, dass es nicht die Touristenspotts sind, die es aus machen, sondern die Menschen, die man trifft. Das sind Erinnerungen, die verbinden, die man teilt. Ich werde unsere Rackete vermissen und auch den Easy-Flow, den wir hatten. Als Abschluss werden wir heute Abend noch etwas aus gehen. Schlechte Clubs, schlechte Musik, schlechtes Bier - genau darauf haben wir heute Lust. *chch*
Freitag, 25. März 2011
NZL Roundtripp North 14 - Höhlenforscher
25. März - Pahia (Bay of Islands) - Whangarei
Es geht ja nicht darum Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen, aber manchmal passt das schon, sonst wirds ja langweilig =) Am 23. März war im Zürcher Abart das Blue Van Konzert (thebluevan.com, unbedingt reinhören). Seit Jahren bin ich mit den Jungs aus Dänemark befreundet und auf verschiedener Weise Aktiv. Nun kam es, das erste Headlinerkonzert in einem der renommiertesten Schweizer Clubs und wo bin ich? Das sind die harten Momente, wo es einem beinahe Wert wird, nur für diesen Event nach Hause zu fliegen. Das würde ich nämlich nur für Beerdigungen und Hochzeiten tun. Melanie und Andrea hielten aber gekonnt die Fahne hoch und genossen einen guten Abend und kümmerten sich um die Jungs. Nach dem dezenten Hinweis, ich solle doch meine Mailbox checken, machte ich einen Freudensprung, Mel hatte mir ein Foto geschickt von den Jungs mit einem Zettel in der Hand: "Lucky Luke, watch out for tall waves" :D Mei, wie geil, hehe!. Das lies die Nichtanwesenheit gleich etwas besser ertragen. Ich glaube, das ist ein Zeichen der Freundschaft. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten von ganzem Herzen für diese Geste und ich bin mir sicher, dass Zürich diesen Abend gebrannt hat. *hrrrr*
Kennt ihr die Abbey Caves? Ich weiss, ich kenn auch nur die Abbey-Road. Die einen machen dort die berühmtesten Alben der Welt und ich schreibe dort eine der dümmsten Geschichten meines Lebens. Die Höhlen sind dafür bekannt, dass man sie auf eigenes Risiko individuell beschreiten kann. Ein Netzwerk von mehreren Kilometern unter Tage. Als wir nach nem matschigen Waldspaziergang den Eingang erblickten, realisierten wir ziemlich schnell, dass da nix gehen wird. Der Regen der letzten Tage hat das ganze System geflutet. Da war mit unerer Ausrüstung nichts zu machen und ein Anständiges Licht hatten wir auch nicht. Bereits auf dem Weg zurück zum Auto kamen uns 4 Damen entgegen, die voller Enthusiasmus gen Eingang wateten. Mit Stirnlampe und Lara-Croft-Glow-Sticks bewaffnet riefen sie uns zu, dass wir mitkommen sollten. Sesam, öffne dich! Ich stürmte zurück zum Eingang und sah die Mädels schon im Wasser stehen. Jetzt oder nie! Mit Converse an den Füssen, kurzen Hose und T-Shirt sprang ich von Adrenalin geblendet ins Wasser und Watschelte über Stock und Stein, dem Licht der Stirnlampe nach, in die Höhle. Haha, leicht underdressed, aber egal. Jetzt war ich schon drin. Wie fest ich auf eine Frau gestellt war, deren Gesicht ich noch nie gesehen habe, gestellt war, wurde mir in dem Moment klar, als ich merkte, dass ich nicht mehr umkehren konnte. Ein Licht für die ganze Gruppe und zurück bei der Dunkelheit? Das wäre purer Selbstmord. Wie dumm bin ich eigentlich? Es gibt kein Zurück, ich muss folgen. Im Zwilicht ging es über Felskanten, manchmal standen wir knietief im Wasser und oftmals mussten wir sogar schwimmen. Ich bekam es einige Male, als das Adrenalin kurz schwand, mit der Angst zu tun, weil ich realisierte, dass das Wasser permanent stieg. Meinen Guides schien das egal zu sein. Meine Frage, ob sie sowas schon mal gemacht hätten, erbrachte auch nicht die erhoffte Antwort. Nach ca. Minuten war es dann so weit, wo es anscheinend einen zweiten Ausgang geben sollte, ging es nicht mehr weiter. Das war das Ende, wir mussten umkehren. Jetzt wurde es auch den Mädels klar, dass dies eine ziemlich spannende Angelegenheit wird - wegen dem gestiegenen Wasserstand. Auf einmal löschte die Lampe! Nachdem sich die erste Panik gelegt hatte und ich begann den Wackelkontakt blind zu reparieren, fiel uns erst die Schönheit unseres gegenwärtigen Ortes auf. Das Höhlendach funkelte wie ein Sternenhimmel. Tausende, wenn nicht Millionen von Glühwürmchen tanzten am von ihnen erzeugten Firmament. Zum ersten Mal schaute ich mich richtig um und berührte die Tropfsteine und die feuchten Wände. Was blieb mir übrig? Ich gab mein Bestes und bekämpfte meine Angst mit der atemberaubenden Schönheit dieser Höhle, die vielen verborgen bleibt. Als das Licht wieder anging, nahmen wir den Rückweg unter die Füsse. Flossen wären besser gewesen. Es war, wie ich erwartet hatte. Wo vorher das Wasser bis zu den Knien ging, war es nun auf Bauchhöhe. So kam es dann auch, dass wir an einer Stelle plötzlich nicht mehr weiter kamen!!! Wo zum Teufel war der verdammte Durchgang? Er musste doch irgendwo sein?! Durch das trübe Regenwasser liess sich nichts erkennen! So blieb nichts anderes übrig als mit Händen und Füssen danach zu tauchen - und zwar schnell, denn hier sammelte sich logischerweise das Wasser und stieg so schnell, dass man es von blossem Auge sehen konnte. Nach gefühlten 10 Minuten kam dann das erlösende "Here it is!" Luft geholt und runter gings. Ca. 4 Meter mussten wir tauchen. Doch es reichte, wir waren schon fast wieder beim Ausgang. Als wir das Licht erblickten, konnten wir nur noch Jubeln. Wir hatten es geschafft und waren uns einig, das war das Dümmste, was wir je getan hatten.
Zurück beim Auto bekam ich dann noch meine verdiente Abreibung der zurückgebliebenen Jungs, die ich dann am Abend mit Bier zu begleichen hatte. Sie hatten sich logischerweise erschrocken und waren darauf und daran, die Polizei zu rufen, wäre ich nicht in den nächsten Minuten wieder aufgetaucht, was ich dann zum Glück aber tat. Szenenwechsel, Whangarei, Pup. Getrocknet und etwas beruhigt bestellten wir Nachtessen. Daher die Jungs T-Shirt tragen und ich inzwischen meine Lederjacke, gehe ich davon aus, das mein Schlottern vom schwindenden Adrenalin kommt und nicht von der Kälte. Wie Espenlaub zitterte ich vor mich hin, ich Idiot. =)
Unsere Nordinselreise geht dem Ende zu. Morgen geht es zurück nach Auckland. Die Zeit rennt. Bei einem Spiel der Crusaiders (Rugby, Christchurch), Special Smashies und Bier liessen wir den Abend ausklingen, bevors im Van (The More-then-just-blue-Van) schlafen ging, den wir inzwischen ohne schlechtes Gewissen auch mitten in der Stadt zum schlafen stellen. Obwohl das eigentlich verboten ist, geniessen wir den Luxus aus dem Pub quasi direkt ins Bett zu kullern. Die kleinen Luxusse des Lebens, hihi.
Es geht ja nicht darum Geschichten aus der Vergangenheit zu erzählen, aber manchmal passt das schon, sonst wirds ja langweilig =) Am 23. März war im Zürcher Abart das Blue Van Konzert (thebluevan.com, unbedingt reinhören). Seit Jahren bin ich mit den Jungs aus Dänemark befreundet und auf verschiedener Weise Aktiv. Nun kam es, das erste Headlinerkonzert in einem der renommiertesten Schweizer Clubs und wo bin ich? Das sind die harten Momente, wo es einem beinahe Wert wird, nur für diesen Event nach Hause zu fliegen. Das würde ich nämlich nur für Beerdigungen und Hochzeiten tun. Melanie und Andrea hielten aber gekonnt die Fahne hoch und genossen einen guten Abend und kümmerten sich um die Jungs. Nach dem dezenten Hinweis, ich solle doch meine Mailbox checken, machte ich einen Freudensprung, Mel hatte mir ein Foto geschickt von den Jungs mit einem Zettel in der Hand: "Lucky Luke, watch out for tall waves" :D Mei, wie geil, hehe!. Das lies die Nichtanwesenheit gleich etwas besser ertragen. Ich glaube, das ist ein Zeichen der Freundschaft. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten von ganzem Herzen für diese Geste und ich bin mir sicher, dass Zürich diesen Abend gebrannt hat. *hrrrr*
Kennt ihr die Abbey Caves? Ich weiss, ich kenn auch nur die Abbey-Road. Die einen machen dort die berühmtesten Alben der Welt und ich schreibe dort eine der dümmsten Geschichten meines Lebens. Die Höhlen sind dafür bekannt, dass man sie auf eigenes Risiko individuell beschreiten kann. Ein Netzwerk von mehreren Kilometern unter Tage. Als wir nach nem matschigen Waldspaziergang den Eingang erblickten, realisierten wir ziemlich schnell, dass da nix gehen wird. Der Regen der letzten Tage hat das ganze System geflutet. Da war mit unerer Ausrüstung nichts zu machen und ein Anständiges Licht hatten wir auch nicht. Bereits auf dem Weg zurück zum Auto kamen uns 4 Damen entgegen, die voller Enthusiasmus gen Eingang wateten. Mit Stirnlampe und Lara-Croft-Glow-Sticks bewaffnet riefen sie uns zu, dass wir mitkommen sollten. Sesam, öffne dich! Ich stürmte zurück zum Eingang und sah die Mädels schon im Wasser stehen. Jetzt oder nie! Mit Converse an den Füssen, kurzen Hose und T-Shirt sprang ich von Adrenalin geblendet ins Wasser und Watschelte über Stock und Stein, dem Licht der Stirnlampe nach, in die Höhle. Haha, leicht underdressed, aber egal. Jetzt war ich schon drin. Wie fest ich auf eine Frau gestellt war, deren Gesicht ich noch nie gesehen habe, gestellt war, wurde mir in dem Moment klar, als ich merkte, dass ich nicht mehr umkehren konnte. Ein Licht für die ganze Gruppe und zurück bei der Dunkelheit? Das wäre purer Selbstmord. Wie dumm bin ich eigentlich? Es gibt kein Zurück, ich muss folgen. Im Zwilicht ging es über Felskanten, manchmal standen wir knietief im Wasser und oftmals mussten wir sogar schwimmen. Ich bekam es einige Male, als das Adrenalin kurz schwand, mit der Angst zu tun, weil ich realisierte, dass das Wasser permanent stieg. Meinen Guides schien das egal zu sein. Meine Frage, ob sie sowas schon mal gemacht hätten, erbrachte auch nicht die erhoffte Antwort. Nach ca. Minuten war es dann so weit, wo es anscheinend einen zweiten Ausgang geben sollte, ging es nicht mehr weiter. Das war das Ende, wir mussten umkehren. Jetzt wurde es auch den Mädels klar, dass dies eine ziemlich spannende Angelegenheit wird - wegen dem gestiegenen Wasserstand. Auf einmal löschte die Lampe! Nachdem sich die erste Panik gelegt hatte und ich begann den Wackelkontakt blind zu reparieren, fiel uns erst die Schönheit unseres gegenwärtigen Ortes auf. Das Höhlendach funkelte wie ein Sternenhimmel. Tausende, wenn nicht Millionen von Glühwürmchen tanzten am von ihnen erzeugten Firmament. Zum ersten Mal schaute ich mich richtig um und berührte die Tropfsteine und die feuchten Wände. Was blieb mir übrig? Ich gab mein Bestes und bekämpfte meine Angst mit der atemberaubenden Schönheit dieser Höhle, die vielen verborgen bleibt. Als das Licht wieder anging, nahmen wir den Rückweg unter die Füsse. Flossen wären besser gewesen. Es war, wie ich erwartet hatte. Wo vorher das Wasser bis zu den Knien ging, war es nun auf Bauchhöhe. So kam es dann auch, dass wir an einer Stelle plötzlich nicht mehr weiter kamen!!! Wo zum Teufel war der verdammte Durchgang? Er musste doch irgendwo sein?! Durch das trübe Regenwasser liess sich nichts erkennen! So blieb nichts anderes übrig als mit Händen und Füssen danach zu tauchen - und zwar schnell, denn hier sammelte sich logischerweise das Wasser und stieg so schnell, dass man es von blossem Auge sehen konnte. Nach gefühlten 10 Minuten kam dann das erlösende "Here it is!" Luft geholt und runter gings. Ca. 4 Meter mussten wir tauchen. Doch es reichte, wir waren schon fast wieder beim Ausgang. Als wir das Licht erblickten, konnten wir nur noch Jubeln. Wir hatten es geschafft und waren uns einig, das war das Dümmste, was wir je getan hatten.
Zurück beim Auto bekam ich dann noch meine verdiente Abreibung der zurückgebliebenen Jungs, die ich dann am Abend mit Bier zu begleichen hatte. Sie hatten sich logischerweise erschrocken und waren darauf und daran, die Polizei zu rufen, wäre ich nicht in den nächsten Minuten wieder aufgetaucht, was ich dann zum Glück aber tat. Szenenwechsel, Whangarei, Pup. Getrocknet und etwas beruhigt bestellten wir Nachtessen. Daher die Jungs T-Shirt tragen und ich inzwischen meine Lederjacke, gehe ich davon aus, das mein Schlottern vom schwindenden Adrenalin kommt und nicht von der Kälte. Wie Espenlaub zitterte ich vor mich hin, ich Idiot. =)
Unsere Nordinselreise geht dem Ende zu. Morgen geht es zurück nach Auckland. Die Zeit rennt. Bei einem Spiel der Crusaiders (Rugby, Christchurch), Special Smashies und Bier liessen wir den Abend ausklingen, bevors im Van (The More-then-just-blue-Van) schlafen ging, den wir inzwischen ohne schlechtes Gewissen auch mitten in der Stadt zum schlafen stellen. Obwohl das eigentlich verboten ist, geniessen wir den Luxus aus dem Pub quasi direkt ins Bett zu kullern. Die kleinen Luxusse des Lebens, hihi.
Donnerstag, 24. März 2011
NZL Roundtripp North 13 - Ziel Cape Reinga
24. März 2011 - Whangarei - Bay of Islands über Cape Reinga
Was erwartet einen, wenn man in den Norden fährt? Die Bäume werden weniger, Felsen mehr. Die Hügel kleiner und die Natur rauer. Was für den Europäischen Norden gilt, ist hier nicht viel anders. Wir haben Whangarei verlassen, mit dem Ziel Cape Reinga. Ursprünglich wollten wir ja nach Bay of Islands. Das Wetter machte uns aber einen Strich durch die Rechnung. ALs wir die Veränderung der Natur wahrnehmen begannen, wurde uns das aufgeschobene Paradies sekundär. Die Bevölkerung nimmt ab, alles wird Ländlicher und die dubiosen Menschen nehmen überhand, wenn da überhaupt welche sind. Ein grosser Unterschied aber sind die aufkommenden Sanddünen, sind wir ja auf Meereshöhe. Es war schon eindrücklich, als plötzlich aus dem Nix diese Sandriesen auftauchten, als hätten wir plötzlich die Sahara betreten. Hier Wiese und übergangslos Sand. Was für ein Anblick. Wir liessen es uns nicht nehmen trotzt aufkommendem Sandsturm mit unseren gemieteten Sandboards die Sandwüste zu beschreiten und die Dünen zu reiten. Ben, als Vermummter verkleidet um sich vor dem Sturm zu schützen, war das beste Motiv, landete er doch bei seinem letzten Ride mit seinem Board im Fluss. *hihi* So viel Sand hab ich glaube ich noch nie gefressen, aber das Abenteuer des Dünendownhills wars echt wert. Ich machte mir nämlich bereits einige Sorgen um die Motivation der Jungs, die aus bekannten Gründen schon grösser war. Als wir dann nochmal gut 40km später nach etlichen Kurven am Cape Reinga ankamen, war es gar nicht mehr möglich in ein Loch zu fallen. Was für Naturgewallten. Wir mussten beim aussteigen aufpassen, dass uns nicht die Türen um die Ohren geschlagen wurden, so windig war es. Kunststück, wir befanden es auch beinahe auf offener See an der Stelle, wo die Tasmanische See und der Pazifik zusammen kommen. Unsere Erwartungen wurden nicht entäuscht. Wellen von Links und Rechs prallen mit voller Kraft aufeinander. Für die Maoris bedeutet dieses Naturereignis Fruchtbarkeit. Doch Cape Reinga ist nicht nur Naturgewallt, sondern der heiligste Ort der Maoris überhaupt. Hier kam damals der erste Maori, weit aus dem Pazifik komment, in Neuseeland an. Somit ist dieser Ort der Anfang und gleichzeitig auch das Ende, denn Die Maoris glauben, dass hier die Seele der Toten über die Wurzeltreppe des heiligen Baumes, der wirklich dort steht, wir haben ihn gesehen, zurück ins Meer gehen. Der Leuchttum dort ist schon fast überflüssig und heut zu Tage nicht mehr viel mehr wie ein Fotomotiv, dass es nicht bräuchte.
Nun sitze ich hier, ganz links aussen im Van, den wir heute Tim Rocket getauft haben. =) Ben chillt und spielt Brandherd vom Ipod. Manuel reisst die letzten Kilometer nach Bay of Islands, wo wir ca um 12 ankommen werden. Ein Eindrücklicher Tag neigt sich dem Ende zu. Vom Blue Van Konzert in Zürich und was einige gute Menschen heute für mich getan haben, erzähle ich morgen. Schlaft gut, oder Arbeitet schön. =)
Was erwartet einen, wenn man in den Norden fährt? Die Bäume werden weniger, Felsen mehr. Die Hügel kleiner und die Natur rauer. Was für den Europäischen Norden gilt, ist hier nicht viel anders. Wir haben Whangarei verlassen, mit dem Ziel Cape Reinga. Ursprünglich wollten wir ja nach Bay of Islands. Das Wetter machte uns aber einen Strich durch die Rechnung. ALs wir die Veränderung der Natur wahrnehmen begannen, wurde uns das aufgeschobene Paradies sekundär. Die Bevölkerung nimmt ab, alles wird Ländlicher und die dubiosen Menschen nehmen überhand, wenn da überhaupt welche sind. Ein grosser Unterschied aber sind die aufkommenden Sanddünen, sind wir ja auf Meereshöhe. Es war schon eindrücklich, als plötzlich aus dem Nix diese Sandriesen auftauchten, als hätten wir plötzlich die Sahara betreten. Hier Wiese und übergangslos Sand. Was für ein Anblick. Wir liessen es uns nicht nehmen trotzt aufkommendem Sandsturm mit unseren gemieteten Sandboards die Sandwüste zu beschreiten und die Dünen zu reiten. Ben, als Vermummter verkleidet um sich vor dem Sturm zu schützen, war das beste Motiv, landete er doch bei seinem letzten Ride mit seinem Board im Fluss. *hihi* So viel Sand hab ich glaube ich noch nie gefressen, aber das Abenteuer des Dünendownhills wars echt wert. Ich machte mir nämlich bereits einige Sorgen um die Motivation der Jungs, die aus bekannten Gründen schon grösser war. Als wir dann nochmal gut 40km später nach etlichen Kurven am Cape Reinga ankamen, war es gar nicht mehr möglich in ein Loch zu fallen. Was für Naturgewallten. Wir mussten beim aussteigen aufpassen, dass uns nicht die Türen um die Ohren geschlagen wurden, so windig war es. Kunststück, wir befanden es auch beinahe auf offener See an der Stelle, wo die Tasmanische See und der Pazifik zusammen kommen. Unsere Erwartungen wurden nicht entäuscht. Wellen von Links und Rechs prallen mit voller Kraft aufeinander. Für die Maoris bedeutet dieses Naturereignis Fruchtbarkeit. Doch Cape Reinga ist nicht nur Naturgewallt, sondern der heiligste Ort der Maoris überhaupt. Hier kam damals der erste Maori, weit aus dem Pazifik komment, in Neuseeland an. Somit ist dieser Ort der Anfang und gleichzeitig auch das Ende, denn Die Maoris glauben, dass hier die Seele der Toten über die Wurzeltreppe des heiligen Baumes, der wirklich dort steht, wir haben ihn gesehen, zurück ins Meer gehen. Der Leuchttum dort ist schon fast überflüssig und heut zu Tage nicht mehr viel mehr wie ein Fotomotiv, dass es nicht bräuchte.
Nun sitze ich hier, ganz links aussen im Van, den wir heute Tim Rocket getauft haben. =) Ben chillt und spielt Brandherd vom Ipod. Manuel reisst die letzten Kilometer nach Bay of Islands, wo wir ca um 12 ankommen werden. Ein Eindrücklicher Tag neigt sich dem Ende zu. Vom Blue Van Konzert in Zürich und was einige gute Menschen heute für mich getan haben, erzähle ich morgen. Schlaft gut, oder Arbeitet schön. =)
Mittwoch, 23. März 2011
NZL Roundtripp North 12 - Waschtag
22. März 2011 - Mt Maunganui
Hüh? Wo ist Ben? Ah da drübern! Mit wem telefoniert er? Und warum grinst er so? Die Antwort ist einfach! Er hat mit Tobi gesprochen! Tobi? Ja, die einte Hälfte von Timon und Pumba, die fehlenden Autonomen, die schaffen es tatsächlich noch Mt Mauganui! Gubbel Gubbel! Besser noch, sie liegen bereits einige Kilometer Küste Aufwärts am Strand! Damit hätten wir jetzt nicht gerechnet. Umso herzlicher und erfreulicher war das Widersehen und die unerhoffte totale Reunion. Ach, wie schön ist das. Aus dem geplanten Pubbesuch wurde nichts. Es wurde mal wieder gelabert, Fotos gezeigt, Geschichten ausgetauscht und der Abend mit Waynes World im selbstgebastelten Openair-Kino abgeschlossen. Es war gute Stimmung in der Luft. Für das Highlight des Tages waren dan Anne und Lisi verantwortlich. Das Bayrische Bauernmädchen und die Giessische Halbtaxrebellin hatten sich was einfallen lassen... Was war das dicke. Aus Bierkarton, ausgedruckten Fotos und vielen Insidern haben sie ein Puzzle gebastelt. Da soll mal einer sagen, diese Freundschaft sei einseitig. Von dem Puzzle durfte sich dann jeder ein Teil nehmen, als Zeichen des Zusammengehörens und Auseinandergehens und der guten Erinnerung, dass jeder ein Teil des Puzzles ist und durch seine Art und Weise einzigartig ist. Ich hoffe, dass wir alle unsere Teile irgendwo auf diesem Planeten wieder zusammensetzen und weiter über die Bilder lachen, die Insider geniessen und unsere gute Zeit weiter führen. Besonders berührt mich, dass jeder ein gleich wichtiges Teil dieses Geschenkes ist, was nichts anderem als der Wahrheit entspricht. Ach Mädels, ihr seid grossartig; ihr habts genau getroffen.
Im übrigen war heute Waschtag. für 14 Dollar konnten wir eine Maschine voll waschen lassen. Jesses, meine Wäsche hat seit Abreise nicht mehr so gut geduftet und sich nie mehr so kuschelig angefühlt. Während unsere Wäsche wusch, verkrochen wir uns im McDonalds und nutzden das dortige gratis Wifi (50mb) und kompletierten die fehlenden Blogeinträge. Endlich ist es wieder komplett. Was fällt mir ein Stein vom Herzen.
NZL Roundtripp North 12 - Gagel, sötsch du nöd uf de andere Siite fahre?
23. März 2011 - Mt Maunganui - Whangarei
Zurück auf der Strasse. Die Coromandel-Ranges erheben sich vor uns, lassen sich von der Sonne ins rechte Licht rücken um die Route mit ihren Kurven und den Neuseeländischen Regenwäldern noch schöner zu machen. Vorbei an Feldern, wo sich die Kühe und Schafe im Schatten vor der Sonne verstecken. Wir fahren Rennen mit Lastwagen, Duelle, wer lauter hupen kann und wundern uns über Menschen, die ihre Hunde auf den Ladeflächen ihrer Pickups anbinden, während die Autobahn fahren. Wir haben Mt. Mauganui verlassen und uns auf den Weg in den Norden gemacht. Der Abschied von unseren Autonomen Alkoholikern verlief dieses Mal etwas routinierter aber nicht weniger schmerzvoll. Vorallem Ben traf es hart, hatt er doch die Anne sehr mögen gelernt und seine Stimmung ist dementsprechend. ob man sich wirklich wieder sieht, wie man es immer sagt, dass weiss man nie. Mit so Situationen kann ich inzwischen recht gut umgehen, was mich die Fahrt und den Tag einiges besser geniessen lässt. Trotzdem gibt mir dieser Moment der Ruhe auch Zeit an Zuhause zu denken. An meine Eltern, Freunde und Menschen, die mir in den letzten Wochen, Monate nahe gekommen sind. Ja, ich vermisse das erste mal etwas die Schweiz. Das liegt vielleicht auch daran, dass The Blue Van heute Abend im Zürcher Abart Headlinen und wäre ich nicht hier, dann wären wir alle da. Dieses Mal ohne mich. Das ist hart. Als wir Auckland passieren, ja, wir sind fast wieder zurück, fahren aber weiter in die Bay of Islands, hören wir Floggin Molleys. Haha, hier im Hobbitland haben es mir auch dank dem St.Patricks Day die irische Musik sehr angetan. Wie sie da locker und fröhlich herumfiedelt. Was wohl Fatma dazu meint? Fürs Highlight der Fahrt sorgte dann aber Manuel, der es Fertig brachte, nach einer Baustelle falsch einzuspuren und nach fröhlichem über den Motorway brausen nur reduziert von seinem Fautpas mitbekommt. Ben: "Gagel, sötsch du nöd uf de andere Siite fahre?" Wir konnten nicht mehr vor erstaunen lachen. In Whangarei angekommen, suchten wir ein Hotel in der Nähe der Abbey Cavers... Ich wär zwar lieber an der Abbey Road, aber hier ist auch nicht schlecht. *chch* Morgen wollen wir diese Besichtigen und Glühwürmchen jagen und anschliessend weiter nach Bay of Islands. Stay tuned :P Haha. Das wollte ich schon immer mal schreiben :D
Montag, 21. März 2011
NZL Roundtripp North 10 – Mücken erzücken
21. März 2011 - Mt Maunganui - Regen
Das sind die Nachteile, wenn man so reisst wie wir. Wenns regnet, dann bist du halt einfach ein bisschen eingeschränkt. Inzwischen haben wir uns auch daran gewöhnt den Wagen der Mädels am Morgen anschieben zu müssen, was doch sehr auf den Magen schlägt. So gab es ein etwas grösseres Frühstück. Haltet euch fest, Rösti und Bratwurst. Wie lustig, hier in Mt Manganui gibt es ein Swiss Café *chch* Die Besitzerin ist Bernerin und hat nachdem sie 5 Jahre in Hongkong gelebt hat hier ein Restaurant mit einigen Schweizer Menüs eröffnet. Die Würste sind importiert und ihr aktueller Plan ist es Rivella hier her zu bekommen. Haha, die Schweizer haben sich hier schon ziemlich breit gemacht. Ich bilde gerade etwas meine Meinung da drüber. Hat es damit zu tun, dass es hier so ähnlich ist wie daheim, was einem Wohlgefühl gibt, aber man ein neues Leben beginnen kann? Engelchen und Täufelchen auf meiner Schulter. Gegen Abend kamen Anne und Lisi von ihrer Exkursion um Arbeit zurück. Erfolgreich aber total geschafft sind sie wieder da. Zusammen mit einer neuen Autobatterie (die alte wollte nicht mehr, so dass wir sie mehr wie einmal anstossen mussten), und einem neuen Grund mich etwas ab der schweizer Politik zu nerven, welche uns Schweizern keine Workingholiday-Visas ermöglicht. So viele Deutsche und Briten hat es hier, die von Ort zu Ort reisen, ein par Früchte pflücken und mit dem Geld weiter reisen. Für uns Schweizer nicht möglich. Wir müssen alles Geld schön säuberlich auf nem Schweizer-Bank-Account sammeln und müssen, sollten wir ins Ausland ziehen, für dieses Konto jetzt neu 30 Fr. Gebühren pro Monat bezahlen, wie uns die liebe Besitzerin des Swiss-Cafes wehleidig mitteilte. Unglaublich. Das sind sachen, keineswegs positiv über die Schweiz, die man erst im Ausland mitkriegt. Nach einem erholsamen Bad in den lokalen Thermalquellen erfüllten wir uns einen lang ersehnten Wunsch. Daher mein neues Laptop wieder Strom hatte, mieteten wir uns einige Filme, von denen wir in den letzten Tagen immer wieder erzählt hatten und machten einen herrlichen FIlmabend im Bus. Entspannt vom Bad gaben wir uns Trash wie Dude, wheres my car und Austin Powers Goldmember. Genau das richtige um uns bei Laune zu halten, wenn der Regen nicht aufhören will uns auf dem Kopf zu fallen. *schweinehund* =)
Nachtrag: In der Nacht hat sich irgend so ein scheiss Moskitofiech in unseren Van geschlichen und uns alle ganz hässlich zugerichtet. Krass, jetzt hatten wir lange Ruhe und dann kommt son Fiech und saugt uns fast leer. Pfü! *Kratz*
P.S. Es ist grad 17:59 und der Blog ist trotzt Daten- und Mac-Verlust wieder aktuell! Danke meinen Lieben Freunde und Co-Writers. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Shibby! Bilder gibts dann, sobald ich wieder Photoshop habe!
Das sind die Nachteile, wenn man so reisst wie wir. Wenns regnet, dann bist du halt einfach ein bisschen eingeschränkt. Inzwischen haben wir uns auch daran gewöhnt den Wagen der Mädels am Morgen anschieben zu müssen, was doch sehr auf den Magen schlägt. So gab es ein etwas grösseres Frühstück. Haltet euch fest, Rösti und Bratwurst. Wie lustig, hier in Mt Manganui gibt es ein Swiss Café *chch* Die Besitzerin ist Bernerin und hat nachdem sie 5 Jahre in Hongkong gelebt hat hier ein Restaurant mit einigen Schweizer Menüs eröffnet. Die Würste sind importiert und ihr aktueller Plan ist es Rivella hier her zu bekommen. Haha, die Schweizer haben sich hier schon ziemlich breit gemacht. Ich bilde gerade etwas meine Meinung da drüber. Hat es damit zu tun, dass es hier so ähnlich ist wie daheim, was einem Wohlgefühl gibt, aber man ein neues Leben beginnen kann? Engelchen und Täufelchen auf meiner Schulter. Gegen Abend kamen Anne und Lisi von ihrer Exkursion um Arbeit zurück. Erfolgreich aber total geschafft sind sie wieder da. Zusammen mit einer neuen Autobatterie (die alte wollte nicht mehr, so dass wir sie mehr wie einmal anstossen mussten), und einem neuen Grund mich etwas ab der schweizer Politik zu nerven, welche uns Schweizern keine Workingholiday-Visas ermöglicht. So viele Deutsche und Briten hat es hier, die von Ort zu Ort reisen, ein par Früchte pflücken und mit dem Geld weiter reisen. Für uns Schweizer nicht möglich. Wir müssen alles Geld schön säuberlich auf nem Schweizer-Bank-Account sammeln und müssen, sollten wir ins Ausland ziehen, für dieses Konto jetzt neu 30 Fr. Gebühren pro Monat bezahlen, wie uns die liebe Besitzerin des Swiss-Cafes wehleidig mitteilte. Unglaublich. Das sind sachen, keineswegs positiv über die Schweiz, die man erst im Ausland mitkriegt. Nach einem erholsamen Bad in den lokalen Thermalquellen erfüllten wir uns einen lang ersehnten Wunsch. Daher mein neues Laptop wieder Strom hatte, mieteten wir uns einige Filme, von denen wir in den letzten Tagen immer wieder erzählt hatten und machten einen herrlichen FIlmabend im Bus. Entspannt vom Bad gaben wir uns Trash wie Dude, wheres my car und Austin Powers Goldmember. Genau das richtige um uns bei Laune zu halten, wenn der Regen nicht aufhören will uns auf dem Kopf zu fallen. *schweinehund* =)
Nachtrag: In der Nacht hat sich irgend so ein scheiss Moskitofiech in unseren Van geschlichen und uns alle ganz hässlich zugerichtet. Krass, jetzt hatten wir lange Ruhe und dann kommt son Fiech und saugt uns fast leer. Pfü! *Kratz*
P.S. Es ist grad 17:59 und der Blog ist trotzt Daten- und Mac-Verlust wieder aktuell! Danke meinen Lieben Freunde und Co-Writers. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen. Shibby! Bilder gibts dann, sobald ich wieder Photoshop habe!
NZL Roundtripp North 9 – Tag am Meer.
20. März 2011 - Mt Maunganui.
Was hatte die Lisi für nen Hangover. Das war schon beinahe lustig, wie sie da nach zögerlichen Anläufen aus dem Van kroch. Heute war der letzte Schönwettertag. in Addition ergab das nur eine gute Möglichkeit den Tag zu verbringen - Ab an den Strand!!! Herrlich, Nicht zu kalt und nicht zu warm. Hohe Wellen und viel viel Spass. Der Sandstrand von Mt Maunganui liegt zwischen Felsen und, wie könnts anders sein, dem Mt Maunganui *nein wirklich?* =) Eine Maori-Sage erzählt, wie ein damals Namenloser Berg sich unsterblich in einen Anderen verliebt hatte, der aber schon in einen Anderen verliebt war. So machte er einen Deal mit den Magiern des Meeres, die ihn mit einem magischen Seil, langsam ins Meer ziehen sollten. Auf halbem Weg, ertrank er in der Strömung und liegt heute noch da, wo er damals gestorben war und die Einheimischen nannten ihn dann den Mt Maunganui. Süss :D
Wir sollten es doch langsam wissen. Die Sonne hier ist krass auch wenn es nach nichts aussieht oder bewölkt ist. So haben wir uns dann total unscheinbar unfassbar verbrannt. Mein Rücken hatte komische Muster und die Jungs juckte es an einigen Körperstellen. Chch. Wir wollten es ja nicht glauben und haben die Sonnencreme fast gänzlich weggelassen. Ein Fehler. Zum Glück waren die Mädels mit guten Lotions ausgerüstet, die den aufkommenden Schmerz gut ertragen liessen. Wir Amatöre. Den Abend verbrachten mit mit exzessivem Barbequen. Ach wie herrlich. Wir gönnten uns auch mal wieder einen guten Käse, mit Chilli drin. WIe herrlich. So ging unser Tag am Strand zu Ende. Früh schlafen war angesagt. Wir hatten es nötig. Anne und Lisi müssen morgen früh los. Sie haben sich hier nen Job geangelt und müssen noch die Formalitäten erledigen. BüroBüro im Urlaub.
Was hatte die Lisi für nen Hangover. Das war schon beinahe lustig, wie sie da nach zögerlichen Anläufen aus dem Van kroch. Heute war der letzte Schönwettertag. in Addition ergab das nur eine gute Möglichkeit den Tag zu verbringen - Ab an den Strand!!! Herrlich, Nicht zu kalt und nicht zu warm. Hohe Wellen und viel viel Spass. Der Sandstrand von Mt Maunganui liegt zwischen Felsen und, wie könnts anders sein, dem Mt Maunganui *nein wirklich?* =) Eine Maori-Sage erzählt, wie ein damals Namenloser Berg sich unsterblich in einen Anderen verliebt hatte, der aber schon in einen Anderen verliebt war. So machte er einen Deal mit den Magiern des Meeres, die ihn mit einem magischen Seil, langsam ins Meer ziehen sollten. Auf halbem Weg, ertrank er in der Strömung und liegt heute noch da, wo er damals gestorben war und die Einheimischen nannten ihn dann den Mt Maunganui. Süss :D
Wir sollten es doch langsam wissen. Die Sonne hier ist krass auch wenn es nach nichts aussieht oder bewölkt ist. So haben wir uns dann total unscheinbar unfassbar verbrannt. Mein Rücken hatte komische Muster und die Jungs juckte es an einigen Körperstellen. Chch. Wir wollten es ja nicht glauben und haben die Sonnencreme fast gänzlich weggelassen. Ein Fehler. Zum Glück waren die Mädels mit guten Lotions ausgerüstet, die den aufkommenden Schmerz gut ertragen liessen. Wir Amatöre. Den Abend verbrachten mit mit exzessivem Barbequen. Ach wie herrlich. Wir gönnten uns auch mal wieder einen guten Käse, mit Chilli drin. WIe herrlich. So ging unser Tag am Strand zu Ende. Früh schlafen war angesagt. Wir hatten es nötig. Anne und Lisi müssen morgen früh los. Sie haben sich hier nen Job geangelt und müssen noch die Formalitäten erledigen. BüroBüro im Urlaub.
NZL Roundtripp North 8 – La Réunion der Anonyme Alkoholiker.
19. März 2011 - Te Puke
Erster Teil geschrieben von Ben, editiert und zweiter Teil hinzugefügt von Lukas.
Am Morgen irgendwo in der Strasse in Napier aufgewacht, schlecht geschlafen in der Fahrerkabine unseres Escape Vans, war die Demotivation und depressive Stimmung die uns noch in Wellington begleitet hat wie weggeblasen. Denn wir wussten, heute geht's nach Te Puke zurück zu Anne & Lisi, vielleicht Tobi und Sebi, die der Grund waren, dass wir in Taupo einige der Besten Tage unserer Reise verbringen durften. Die Vorfreude war dementsprechend gross. Zuvor ging es aber erst noch am Strand Napiers frühstücken, wo Ben und Ich noch an ihren Rugby-Skills arbeiteten. Danach begaben wir uns noch bei Tag auf einen kurzen Stadtrundgang. So ganz ohne Fotos konnten wir dann doch nicht los. Mit Kaffee und Dunhill gestärkt ginge dann aber endlich raus aus der Stadt zurück on the Road. Wir nahmen den Thermal Explorer Highway, über Taupo und Rotoua nach Te Pule. Der ganze Weg führte uns über benzinfressende Hügel, umgeben von Feld, Wald und Wiese in the Middle of Nowhere, begleitet von nem Konvoi der New Zealand Army. Nene, wir haben keinen Blödsinn gemacht und begehen auch keine Fahnenflucht, aber diese Situation hatte durchaus seine Komik. Plötzlich sind wir hungrig geworden. Wie gerufen kam da diese grandiose Truckerraststätte mit allem was Trucker hallt so mögen. Grosse Menüs zu kleinen Preisen und genügend Möglichkeit zum Amüsement. Eine ruhige Kugel schiebend, warteten wir auf unseren Burger... Was haben wir gestaunt. 20 (!) cm göttliche Zentimeter FLEISCH. Ben und Manu konnten ihn killen. Ich bin kläglich gescheitert. Harr. Autoradio voll aufgedreht (Young Blood von Naked and Famous) gings zurück auf die Strasse, Ben hatte nun den Auftrag die Mädels mit Statusupdates zuzutexten. Für meinen "Schutz" muss ich sagen, dass ich das ganze nicht ganz so Emotional sehe wie die Jungs, aber ich freue mich ebenfalls und das Menschliche ist mir sowieso wichtiger, als irgendwelchen Touristen-Hotsports nachzujagen. So erlebte ich ein freudiges Wiedersehen, bei dem es gegenseitiger Natur war. Schon bald gab es wieder die ersten Speights (NZL-Bier) und herrliche Geschichten der vergangenen Tage. Es fühlte sich so an ,als wären wir nie weg gewesen. Die "Autonomen Alkoholiker" wieder fast komplett. Leider haben es Timon und Pumba (Tobi und Sebi) nicht geschafft. Mal sehen, was da noch geht. Ben und ich nützten das herrlich grosse Feld hinter unserem Parkplatz zum ausgiebigen Fussball spielen mit der Lokalen Work-and-Travel-Jugend. Hett nicht gedacht, dass wir noch so viel Laufen können. Haha =) Am Abend gesellte sich dann noch Chris dazu. Er kommt aus Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Daher ich Pläne hege, diesem Land irgendwann einen ausgibigen Besuch abzustatten, kam mir das gerade Recht. Die Lisi schaffte es dann doch tatsächlich sich einen anzusaufen, was sie am nächsten Morgen merken sollte *chch*
Im Moment menschelt es hier sehr und ich möchte und werde das nicht stören. Mir passt es ja auch einen Gang runter zu schalten. Sachen wie Handy oder Laptop sind trotzt eines niegelnagelneuen Gerätes im Kofferraum sekundär (und nicht mit Strom gefüllt). Das Diary, auf dem wir verzweifelt die verlorenen Texte aufzuarbeiten versuchen, gibt es nur auf Papier. Trotzt diesem Back to Basics ist es so schwierig die Emotionen der letzten Tage zu fassen. Sie sind einfach nicht mehr frisch. Aber egal, so ist es nun halt. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Spontanität ist eh das Beste. Mal sehen wie weit wir als Hippis noch kommen. :-)
Und nein, Mami, so viel Bier ist es nun auch wieder nicht, es klingt nur so. =)
Erster Teil geschrieben von Ben, editiert und zweiter Teil hinzugefügt von Lukas.
Am Morgen irgendwo in der Strasse in Napier aufgewacht, schlecht geschlafen in der Fahrerkabine unseres Escape Vans, war die Demotivation und depressive Stimmung die uns noch in Wellington begleitet hat wie weggeblasen. Denn wir wussten, heute geht's nach Te Puke zurück zu Anne & Lisi, vielleicht Tobi und Sebi, die der Grund waren, dass wir in Taupo einige der Besten Tage unserer Reise verbringen durften. Die Vorfreude war dementsprechend gross. Zuvor ging es aber erst noch am Strand Napiers frühstücken, wo Ben und Ich noch an ihren Rugby-Skills arbeiteten. Danach begaben wir uns noch bei Tag auf einen kurzen Stadtrundgang. So ganz ohne Fotos konnten wir dann doch nicht los. Mit Kaffee und Dunhill gestärkt ginge dann aber endlich raus aus der Stadt zurück on the Road. Wir nahmen den Thermal Explorer Highway, über Taupo und Rotoua nach Te Pule. Der ganze Weg führte uns über benzinfressende Hügel, umgeben von Feld, Wald und Wiese in the Middle of Nowhere, begleitet von nem Konvoi der New Zealand Army. Nene, wir haben keinen Blödsinn gemacht und begehen auch keine Fahnenflucht, aber diese Situation hatte durchaus seine Komik. Plötzlich sind wir hungrig geworden. Wie gerufen kam da diese grandiose Truckerraststätte mit allem was Trucker hallt so mögen. Grosse Menüs zu kleinen Preisen und genügend Möglichkeit zum Amüsement. Eine ruhige Kugel schiebend, warteten wir auf unseren Burger... Was haben wir gestaunt. 20 (!) cm göttliche Zentimeter FLEISCH. Ben und Manu konnten ihn killen. Ich bin kläglich gescheitert. Harr. Autoradio voll aufgedreht (Young Blood von Naked and Famous) gings zurück auf die Strasse, Ben hatte nun den Auftrag die Mädels mit Statusupdates zuzutexten. Für meinen "Schutz" muss ich sagen, dass ich das ganze nicht ganz so Emotional sehe wie die Jungs, aber ich freue mich ebenfalls und das Menschliche ist mir sowieso wichtiger, als irgendwelchen Touristen-Hotsports nachzujagen. So erlebte ich ein freudiges Wiedersehen, bei dem es gegenseitiger Natur war. Schon bald gab es wieder die ersten Speights (NZL-Bier) und herrliche Geschichten der vergangenen Tage. Es fühlte sich so an ,als wären wir nie weg gewesen. Die "Autonomen Alkoholiker" wieder fast komplett. Leider haben es Timon und Pumba (Tobi und Sebi) nicht geschafft. Mal sehen, was da noch geht. Ben und ich nützten das herrlich grosse Feld hinter unserem Parkplatz zum ausgiebigen Fussball spielen mit der Lokalen Work-and-Travel-Jugend. Hett nicht gedacht, dass wir noch so viel Laufen können. Haha =) Am Abend gesellte sich dann noch Chris dazu. Er kommt aus Kathmandu, der Hauptstadt Nepals. Daher ich Pläne hege, diesem Land irgendwann einen ausgibigen Besuch abzustatten, kam mir das gerade Recht. Die Lisi schaffte es dann doch tatsächlich sich einen anzusaufen, was sie am nächsten Morgen merken sollte *chch*
Im Moment menschelt es hier sehr und ich möchte und werde das nicht stören. Mir passt es ja auch einen Gang runter zu schalten. Sachen wie Handy oder Laptop sind trotzt eines niegelnagelneuen Gerätes im Kofferraum sekundär (und nicht mit Strom gefüllt). Das Diary, auf dem wir verzweifelt die verlorenen Texte aufzuarbeiten versuchen, gibt es nur auf Papier. Trotzt diesem Back to Basics ist es so schwierig die Emotionen der letzten Tage zu fassen. Sie sind einfach nicht mehr frisch. Aber egal, so ist es nun halt. Mal sehen, was die nächsten Tage bringen. Spontanität ist eh das Beste. Mal sehen wie weit wir als Hippis noch kommen. :-)
Und nein, Mami, so viel Bier ist es nun auch wieder nicht, es klingt nur so. =)
NZL Roundtripp North 7 – Wie Männer Frust bewältigen.
18. März - Wellington - Napier
Nach dem gestrigen Tiefpunkt verhielten wir uns sehr überraschend - wir gingen Frustshoppen. Jawoll, auch Männer können das. =) Ben gönnte sich ein neues Piercing. So ein 3 Millimeter grosses Loch im Ohr und ich mir nach intensivem überlegen ein neues Macbook. Uff, das hat meine Reisekasse jetzt aber doch etwas belastet mit seinen insgesamt 1800 NZL-Dollar. Ich hoffe aber von der Versicherung vielleicht etwas zurückzukriegen, dann hält sich der Schaden in Grenzen. Aber irgendwie muss ich ja arbeiten können und so ein billiges Netbook wird dabei einfach nicht ausreichen. Ab jetzt werde ich das Teil wieder behüten wie mein Augapfel, ich sags euch. Woher ich den Strom ums aufzuladen und meine verlorene Software kriege, ja, das weiss ich noch nicht. Lustig finde ich auch die Kiwi-Tastatur, die von Haus aus keine ö's und ä's machen kann. Haha.
Heute gings die Küste entlang nach Napier. Wellington werde ich auf meiner Reise sicher wiedersehen, konnte ich aufgrund der noch fehlenden Papiere aus China mein Visum noch nicht beantragen. Napier ist eine Perle einer Stadt. In den 40er Jahren von einem Erdbeben zerstört (kommt uns das nicht bekannt vor?) wurde sie im Zeichen des Aufbruchs und Neubeginnes komplett neu errichtet. Erinnerungen an Miami-Beach und Rapture aus Bioshock sind nicht zufällig, denn alles erstralt in reinstem Art-Deco. Woher meine Faszination für diesen Stil kommt, kann ich nicht sagen, aber es gefällt mir. All das Neon und die Stromlinien. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass mich vergangene Sachen und Stimmungen, welche niemehr wieder kehren werden so faszinieren. In meiner Vorstellung von China und besonders TIbet geht es nicht anders und ich hoffe jetzt schon, dass ich nicht allzusehr enteuscht sein werde von der modernen neuen Bauweise und dem stetigen Verschwinden der alten Kultur. Auf jeden Fall gönnten wir uns noch ein herrliches Spiel, eine Halbzeit des Rugby-Spiels und etwas Billiard, bevor wir müde zu Bette sanken - Im Van, direkt am Strand. Morgen gehts schon wieder weiter. Wir haben neue Ziele... mehr dazu morgen von Ben.
Nach dem gestrigen Tiefpunkt verhielten wir uns sehr überraschend - wir gingen Frustshoppen. Jawoll, auch Männer können das. =) Ben gönnte sich ein neues Piercing. So ein 3 Millimeter grosses Loch im Ohr und ich mir nach intensivem überlegen ein neues Macbook. Uff, das hat meine Reisekasse jetzt aber doch etwas belastet mit seinen insgesamt 1800 NZL-Dollar. Ich hoffe aber von der Versicherung vielleicht etwas zurückzukriegen, dann hält sich der Schaden in Grenzen. Aber irgendwie muss ich ja arbeiten können und so ein billiges Netbook wird dabei einfach nicht ausreichen. Ab jetzt werde ich das Teil wieder behüten wie mein Augapfel, ich sags euch. Woher ich den Strom ums aufzuladen und meine verlorene Software kriege, ja, das weiss ich noch nicht. Lustig finde ich auch die Kiwi-Tastatur, die von Haus aus keine ö's und ä's machen kann. Haha.
Heute gings die Küste entlang nach Napier. Wellington werde ich auf meiner Reise sicher wiedersehen, konnte ich aufgrund der noch fehlenden Papiere aus China mein Visum noch nicht beantragen. Napier ist eine Perle einer Stadt. In den 40er Jahren von einem Erdbeben zerstört (kommt uns das nicht bekannt vor?) wurde sie im Zeichen des Aufbruchs und Neubeginnes komplett neu errichtet. Erinnerungen an Miami-Beach und Rapture aus Bioshock sind nicht zufällig, denn alles erstralt in reinstem Art-Deco. Woher meine Faszination für diesen Stil kommt, kann ich nicht sagen, aber es gefällt mir. All das Neon und die Stromlinien. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass mich vergangene Sachen und Stimmungen, welche niemehr wieder kehren werden so faszinieren. In meiner Vorstellung von China und besonders TIbet geht es nicht anders und ich hoffe jetzt schon, dass ich nicht allzusehr enteuscht sein werde von der modernen neuen Bauweise und dem stetigen Verschwinden der alten Kultur. Auf jeden Fall gönnten wir uns noch ein herrliches Spiel, eine Halbzeit des Rugby-Spiels und etwas Billiard, bevor wir müde zu Bette sanken - Im Van, direkt am Strand. Morgen gehts schon wieder weiter. Wir haben neue Ziele... mehr dazu morgen von Ben.
NZL Roundtripp North 6 – Computer in Love - RIP
17. März - Wellington - Wind und Regen.
Der Tag begann eigentlich recht gut. Mal wieder ein anständiges Bett unterm Hintern, liess einen vergessen wie fest hier der Wind um die Ecken zieht. Windy Wellington, nach Reykjavik sicher die stürmischte Hauptsatdt in der ich je war. Was wird sie uns bringen? Mir auf jeden Fall nich nicht viel Gutes. Die Visumseinladung der Kung-Fu Schule lässt immer noch auf sich warten, womit der Botschaftsbesuch ins Wasser fällt. So bleibt Zeit zu rekapitulieren. Der gestrige Abend war gemütlich. Zusammen mit Laura und Michi feierten wir unseren, Laura und meinen, Geburtstag zu Ende. Spassig ist es mit den Zweien. Ich wünsche ihnen eine gute Reise. Na, dann nehm ich mir doch noch die Zeit und update meinen Blog, bis die anderen wach werden. Soweit so gut. Tür vom Van aufgerissen und nach anfänglich gemütlichem hin und her fuggen unserer Sachen panisch nach meinem Laptop suchend, machte sich in mir mehr Panik breit. Wo in Gottes Namen ist mein Macbook?!! Ich konnte es nichtglauben - Es war weg - verloren. Verloren? Ja! Kameras, Handys, Ipods, alles war noch da. Nur mein Macbook, das war weg. Autsch. Bilder weg, Texte weg, Musik weg, Software weg. Alles weg. Wir können es nicht verstehen. Es muss irgendwo bei ner Rast aus dem Auto gefallen sein. Wie selten Blöde muss man sein?
Zum Glück waren Ben und Manu so mitfühlend, sonst hätte ich den herrlichen Kaffee im Fidel und dem ganzen geilen Vibe der Cuba-Street nichts abhaben können. Ebenso wärs mir scheiss egal gewesen, dass wir direkt am Hafen einen Platz für unseren Van gefunden haben, in dem Wir auch schlafen dürfen. Das es sowas in einer Millionenstadt gibt?. Wow. Die gute Stimmung zurück brachte dann ein nächtlicher Ausflug zurück in die Cuba-Street. Das ist echt das Meka von Wellington. Heute war ja St. Patricks Day! Die irren Iren waren los! Das liesen wir uns nicht entgehen und feierten uns im Molley Malones zu orginal Irischen Fiedeln den Frust des Tages aus der Seele. Und das fast ohne Alkohol. Nur die Haae auf den Füssen fehlten uns zur authentischen Hobbithochzeitserlebnis. Was war das mal wieder für ein Tag - das uns Japan bald um die Ohren fliegt, schweigen wir jetzt mal tod.
Rest in Peace. Mein Macbook Generation 1. Mögest du irgendwo zwischen Taupo und Wellington friedlich ruhen. Computer in Love.
Der Tag begann eigentlich recht gut. Mal wieder ein anständiges Bett unterm Hintern, liess einen vergessen wie fest hier der Wind um die Ecken zieht. Windy Wellington, nach Reykjavik sicher die stürmischte Hauptsatdt in der ich je war. Was wird sie uns bringen? Mir auf jeden Fall nich nicht viel Gutes. Die Visumseinladung der Kung-Fu Schule lässt immer noch auf sich warten, womit der Botschaftsbesuch ins Wasser fällt. So bleibt Zeit zu rekapitulieren. Der gestrige Abend war gemütlich. Zusammen mit Laura und Michi feierten wir unseren, Laura und meinen, Geburtstag zu Ende. Spassig ist es mit den Zweien. Ich wünsche ihnen eine gute Reise. Na, dann nehm ich mir doch noch die Zeit und update meinen Blog, bis die anderen wach werden. Soweit so gut. Tür vom Van aufgerissen und nach anfänglich gemütlichem hin und her fuggen unserer Sachen panisch nach meinem Laptop suchend, machte sich in mir mehr Panik breit. Wo in Gottes Namen ist mein Macbook?!! Ich konnte es nichtglauben - Es war weg - verloren. Verloren? Ja! Kameras, Handys, Ipods, alles war noch da. Nur mein Macbook, das war weg. Autsch. Bilder weg, Texte weg, Musik weg, Software weg. Alles weg. Wir können es nicht verstehen. Es muss irgendwo bei ner Rast aus dem Auto gefallen sein. Wie selten Blöde muss man sein?
Zum Glück waren Ben und Manu so mitfühlend, sonst hätte ich den herrlichen Kaffee im Fidel und dem ganzen geilen Vibe der Cuba-Street nichts abhaben können. Ebenso wärs mir scheiss egal gewesen, dass wir direkt am Hafen einen Platz für unseren Van gefunden haben, in dem Wir auch schlafen dürfen. Das es sowas in einer Millionenstadt gibt?. Wow. Die gute Stimmung zurück brachte dann ein nächtlicher Ausflug zurück in die Cuba-Street. Das ist echt das Meka von Wellington. Heute war ja St. Patricks Day! Die irren Iren waren los! Das liesen wir uns nicht entgehen und feierten uns im Molley Malones zu orginal Irischen Fiedeln den Frust des Tages aus der Seele. Und das fast ohne Alkohol. Nur die Haae auf den Füssen fehlten uns zur authentischen Hobbithochzeitserlebnis. Was war das mal wieder für ein Tag - das uns Japan bald um die Ohren fliegt, schweigen wir jetzt mal tod.
Rest in Peace. Mein Macbook Generation 1. Mögest du irgendwo zwischen Taupo und Wellington friedlich ruhen. Computer in Love.
NZL Roundtripp North 5 – Mein Geburtstag in Neuseeland
16. März 2011 - Taupo - Wellington
Besten Dank an meine Exchange Writer von Gestern. =) Damit ich nicht alles nochmal erzähle, steige ich gleich ein, wos interessant wird :D
Oh mein Gott. Okay, jetzt lags an mir. Zuhause habe ich schon Mühe ab dem 10 Meter Turm zu Springen. Kopfsprung schon gar nicht... Okay. Voucher eingetauscht, ab gings zum Absprung. Sicherheitsinstruktionen gehört, Seil angebracht, gesichert, im Watschelgang zur Plattform. Weiter zur Kante, runter geschaut und vorbei wars. Zittern wie Espenlaub, Knie weich wie Butter - Nichts ging mehr, Panik-Attacke!!! Ich konnts nicht glauben. Immernoch Sterne sehend liess ich mich losmachen und ging zurück. Was für eine Niederlage. Meinen Freunden stands ins Gesicht geschieben. Es sollte ein Geschenk sein, dass Freude macht was gerade im Begriff ist, nach Hinten los zu gehen. Uff. Ich konnte das nicht mitansehen... Es dauerte gut 20 Minuten, dann hatte ich mich erholt. Uff... ich musste es tun, ich konnte das meinen Jungs und Mädels nicht antun. Also, hopp Lukas, zurück auf die Plattform, White Stripes eingelegt, Seil montiert... Blick nach unten, Arme gespreizt und dann liess ich mich einfach gehen. Das nächste an was ich mich erinnere ist, wie ich nach dem Wasser greiffe, bevor mich das Seil wieder nach oben schnellt. Was für ein Sprung. Wieder zurück auf der Plattform warteten meine Freunde jubelnd mit einem Siegesbier auf mich, dass ich nach einem kurzen "Stressabbau" auf der Toilette und dem langsam zurückkommen der Farbe im Gesicht, auch gerne zu mir nahm. Danke Leute, für dieses echt intensive Geburtstagsgeschenk. VON EUCH LASS ICH MIR NIEMEHR WAS SCHENKEN :D
Dann war es soweit. Abschied nehmen. Sollten wir doch um Sieben bereits in Wellington sein, wo Laura und Michi auf uns warten! Wir sassen einfach da und wussten, jetzt ging unsere Zeit zu Ende. So verging der Nachmittag, badend im Fluss, obwohl wir doch schon lange auf der Strasse sein sollten. Aber niemand wollte initiativ sein, niemand wollte gehen. Die Gefühle kamen hoch. Wie kann das sein? Es waren doch nur zwei Tage... Ich bin mir ja inzwischen einiges an Abschieden gewohnt, aber als ich die Jungs sah, wurde es mir auch warm ums Herz und mein Eis war geschmolzen.
Im Van sitzend, Macbook auf dem Schoss und die grosse, weite Welt vor dem Fenster, versuche ich die Stimmung fest zu halten. Viel zu oft hören wir "Into the West" von Annie Lennox und lassen uns von den Gefühlen überwältigen, die uns nach und nach wieder das Augenwasser spüren liessen. Wir fragen uns, wie man für Menschen, die man eigentlich nur so kurz kennt, so etwas empfinden kann. Manche Dinge im Leben sollten nicht enden, aber wären wir nicht gegangen, hätten wir das niemals realisiert. Nun sind wir auf dem Weg nach Wellington, wo die Laura und die Michaela auf uns warten, um den Geburtstag ausklingen lassen. Wir sind uns inzwischen sicher, das richtige zu tun, wissend, dass diese Geschichte hier und jetzt noch nicht endet. Nein, auf keinen Fall.
An dieser Stelle möchte ich mich bei all den Menschen bedanken, die mir diesen Tag zu einem ganz Speziellen machten. Die Leute im hier und jetzt, die vielen lieben Grüsse im digitalen und die vielen Gedanken, die mich leider nicht erreichten. Ich habe alles Gespürt und wahr genommen. Ohne euch, ihr lieben, ohne euch wäre ich nicht hier und hätte nicht die Kraft und seid euch sicher, ich vermisse euch! Es ist schön, essenziell, Menschen wie euch zu kennen. Für euch schreibe ich jede einzelne Zeile in diesem Blog. Mein ganzer Dank sei euch sicher.
Besten Dank an meine Exchange Writer von Gestern. =) Damit ich nicht alles nochmal erzähle, steige ich gleich ein, wos interessant wird :D
Oh mein Gott. Okay, jetzt lags an mir. Zuhause habe ich schon Mühe ab dem 10 Meter Turm zu Springen. Kopfsprung schon gar nicht... Okay. Voucher eingetauscht, ab gings zum Absprung. Sicherheitsinstruktionen gehört, Seil angebracht, gesichert, im Watschelgang zur Plattform. Weiter zur Kante, runter geschaut und vorbei wars. Zittern wie Espenlaub, Knie weich wie Butter - Nichts ging mehr, Panik-Attacke!!! Ich konnts nicht glauben. Immernoch Sterne sehend liess ich mich losmachen und ging zurück. Was für eine Niederlage. Meinen Freunden stands ins Gesicht geschieben. Es sollte ein Geschenk sein, dass Freude macht was gerade im Begriff ist, nach Hinten los zu gehen. Uff. Ich konnte das nicht mitansehen... Es dauerte gut 20 Minuten, dann hatte ich mich erholt. Uff... ich musste es tun, ich konnte das meinen Jungs und Mädels nicht antun. Also, hopp Lukas, zurück auf die Plattform, White Stripes eingelegt, Seil montiert... Blick nach unten, Arme gespreizt und dann liess ich mich einfach gehen. Das nächste an was ich mich erinnere ist, wie ich nach dem Wasser greiffe, bevor mich das Seil wieder nach oben schnellt. Was für ein Sprung. Wieder zurück auf der Plattform warteten meine Freunde jubelnd mit einem Siegesbier auf mich, dass ich nach einem kurzen "Stressabbau" auf der Toilette und dem langsam zurückkommen der Farbe im Gesicht, auch gerne zu mir nahm. Danke Leute, für dieses echt intensive Geburtstagsgeschenk. VON EUCH LASS ICH MIR NIEMEHR WAS SCHENKEN :D
Dann war es soweit. Abschied nehmen. Sollten wir doch um Sieben bereits in Wellington sein, wo Laura und Michi auf uns warten! Wir sassen einfach da und wussten, jetzt ging unsere Zeit zu Ende. So verging der Nachmittag, badend im Fluss, obwohl wir doch schon lange auf der Strasse sein sollten. Aber niemand wollte initiativ sein, niemand wollte gehen. Die Gefühle kamen hoch. Wie kann das sein? Es waren doch nur zwei Tage... Ich bin mir ja inzwischen einiges an Abschieden gewohnt, aber als ich die Jungs sah, wurde es mir auch warm ums Herz und mein Eis war geschmolzen.
Im Van sitzend, Macbook auf dem Schoss und die grosse, weite Welt vor dem Fenster, versuche ich die Stimmung fest zu halten. Viel zu oft hören wir "Into the West" von Annie Lennox und lassen uns von den Gefühlen überwältigen, die uns nach und nach wieder das Augenwasser spüren liessen. Wir fragen uns, wie man für Menschen, die man eigentlich nur so kurz kennt, so etwas empfinden kann. Manche Dinge im Leben sollten nicht enden, aber wären wir nicht gegangen, hätten wir das niemals realisiert. Nun sind wir auf dem Weg nach Wellington, wo die Laura und die Michaela auf uns warten, um den Geburtstag ausklingen lassen. Wir sind uns inzwischen sicher, das richtige zu tun, wissend, dass diese Geschichte hier und jetzt noch nicht endet. Nein, auf keinen Fall.
An dieser Stelle möchte ich mich bei all den Menschen bedanken, die mir diesen Tag zu einem ganz Speziellen machten. Die Leute im hier und jetzt, die vielen lieben Grüsse im digitalen und die vielen Gedanken, die mich leider nicht erreichten. Ich habe alles Gespürt und wahr genommen. Ohne euch, ihr lieben, ohne euch wäre ich nicht hier und hätte nicht die Kraft und seid euch sicher, ich vermisse euch! Es ist schön, essenziell, Menschen wie euch zu kennen. Für euch schreibe ich jede einzelne Zeile in diesem Blog. Mein ganzer Dank sei euch sicher.
NZL Roundtripp North 4 – Wie alles begann
Eine Retrospektive
14-16. März 2011 - Taupo
Written by den Exchange Bloggern der Autonomen Alkoholikern (Manuel, Tobi, Sebi, Lisi, Anne und Ben).
15. März 2011 - Taupo
Alles begann damit, dass Lukas seine Jumpfähigkeiten unter Beweis stellen wollte. allerdings ging das irgendwie schief und er flog auf die Fresse. Manuel und mich hats fast verblasen vor lachen und auch unsere neuen Campingnachbarn Anne, Lisi, Tobi und Sebi hatten ihre ihre Freude daran. Guter erster Eindruck:-)
Nur ca. nach einer halben Stunde sassen wir schon um unsere Campingtische und erzählten uns Geschichten über nervende "Mitstreiter", Baguette klauenden Maori Kiddies und peinliche Freitagabendgeschichten an die sich nicht mehr alle Beteiligten erinnern konnten. Irgendwann kamen wir dann zu dem Zeitpunkt, an dem alle Geschichten nur noch im Puff, auf dem Klo oder in Alkoholexzessen begannen und wir einen Pisscontest aufgestellt haben(Rekord gemäss neustem Update 15 Sekunden). Zu uns gesellten sich dann später noch ein Franzose und ein Kiwi. Der Franzose ging uns ziemlich auf den Sack, anscheinend hatte er sich seine Birne schon gut mit "Pinot Noir" abgefüllt. Zum Glück entdeckte Lukas dank des Froggies, seine Fähigkeiten als Psychiater. Nach geleerten 32 Flaschen Bier, einer Drittel Flasche Wodka und einem undefinierbaren alkoholischen Getränk dass irgendwie gifitig aussah, verzog sich dann jeder langsam in sein Bett/Van.
15. März 2011 - Taupo
Der Tag begann, für manche von uns nach nur nur wenigen Stunden Schlaf viel zu früh. Nachdem manche von uns den Kater im Fluss bekämpften, gestärkt durch Kaffee und Frühstück, beschlossen wir, aufgrund der soeben erst getroffenen und kennengelernten Freunde unseren Aufenthalt in Taupo um einen weiteren Tag zu verlängern. Während Anne und Lisi die Huka Falls besuchen gingen und über den mehr oder weniger vollständigen Körper einer toten Wildsau spekulierten, sprangen Manuel und Ben aus 15'000 Fuss aus einem Flugzeug. Der Versuch Lukas auch dazu zu überreden, scheiterte allerdings jämmerlich. Weiter gings an den Strand des Lake Taupo, wo wir unseren Adrenalinflash beim schwimmen bekämpften. Anschliessend gings weiter zum Pak n' Safe einkaufen, wo wir unsere Kreditkarten mit härterem Alkohol belasteten. Am Campingplatz angekommen, stellten wir unsere Kochkünste beim Dunkeln einmal mehr unter Beweis. Kurz vor 12 Uhr zeigte uns Lukas, sein Geburtstagsgeschenk. Ein selbstgemachtes Video, dass er von einer guten Freundin per Mail erhalten hat. Danach waren wir für eingige Minuten absolut sprachlos und völlig von den Socken, Lukas legte sich dann sogar mit dem Stuhl auf den Boden. Um Punkt 12 wurde dann die Sektflasche zu dem Song " Wonderwall" von Oasis geköpft und auf Lukas Geburtstag angestossen. Nach dem der Name "Gagel" erklärt wurde, kam die Kuscheldecke wieder zum Einsatz. Trotz eisiger Kälte war die Stimmung am kochen. Es resultierten wunderbare Gespräche über Scrubs, ACDC und Autos begleitet von der Musik von Coldplay und Hans Zimmer. Nach ca. 30 Flschen Bier, 2 Flaschen Wein, 1 Flasche Sekt und einer Flasche Whiskey und viel zu vielen Zigaretten endete dieser perfekte und wunderbare Abend für einige von uns erst im Morgengrauen um 6:30 Uhr.
16. März - Taupo
Nachdem einige den Kater im Fluss beakämpften, genossen wir im Burger King ein " gesundes " Frühstück. Nachdem wir Anne & Lisi's Skydive Video angeschaut haben und uns überlegten wir wir heimlich das Geburtstagsgeschenk von Lukas organisieren sollten(Bungeesprung). Während Lukas und Manuel duschen gingen, organisierte die restliche Sippe das Geburtstagsgeschenk. Nachdem wir alle beschlossen haben, Anne's Bungeesprung mitzuvervolgen, lief die Übergabe des Geschenks ungefähr so ab:
Manuel: Hey Lukas, ich hätte jetzt echt Schiss hier runter zu springen, du nicht?
Lukas: Jaa, doch schon.
Ben: Na dann viel Spass, du springst nämlich gleich da runter...Alles Gute zum Geburtstag.
Lukas: *schweigen*, *grosse Augen*...Ihr verdammten Arschlöcher.
Nach dem ersten Versuch aufbauenden Worten kam dazwischen noch Anne's Sprung in die Tiefe mit Kopf unter Wasser. Nachdem uns Lukas noch seinen nackten Arsch zeigte, bewegte er sich dann doch über den Abgrund und flog 47 Meter in die Tiefe. Aus dem Hall der Klippen, erklangen noch Lukas' Worte: IHR VERDAMMTEN ARSCHLÖCHER.
Nach einem Begrüssungskomitee mit Bier und kurzem Besuch auf der Toilette, hatte Lukas auch seine Sprache wieder gefunden.
Danach gings runter an den Ufer des Waikato Rivers zum Adrenalinflash auskurieren. Nach einer Abkühlung in den Fluten, kam dann leider schon der emotionalste Moment von uns allen. Es war Zeit abschied zu nehmen...
Trotz erst zwei zusammenverbrachten Tagen, fiel es uns doch so schwer wie noch nie Goodbye zu sagen...Nach einigen Minuten, hatten dann alle feuchte Augen und manche flennten dann auch Bäche.
Wie kann man erklären, dass man innert zwei Tagen auf Leute trifft mit denen man nicht nur einige Zeit, sondern die ganze Ewigkeit zusammen verbingen will. Mit dem Song "into the West" von Annie Lennox, fuhren wir dann alle mit Tränen in den Augen in einen wunderschönen Sonnenuntergang hinen. Trotz der Tatsache dass viele Kilometer zwischen uns lagen, waren wir doch im Herzen vereint.

14-16. März 2011 - Taupo
Written by den Exchange Bloggern der Autonomen Alkoholikern (Manuel, Tobi, Sebi, Lisi, Anne und Ben).
15. März 2011 - Taupo
Alles begann damit, dass Lukas seine Jumpfähigkeiten unter Beweis stellen wollte. allerdings ging das irgendwie schief und er flog auf die Fresse. Manuel und mich hats fast verblasen vor lachen und auch unsere neuen Campingnachbarn Anne, Lisi, Tobi und Sebi hatten ihre ihre Freude daran. Guter erster Eindruck:-)
Nur ca. nach einer halben Stunde sassen wir schon um unsere Campingtische und erzählten uns Geschichten über nervende "Mitstreiter", Baguette klauenden Maori Kiddies und peinliche Freitagabendgeschichten an die sich nicht mehr alle Beteiligten erinnern konnten. Irgendwann kamen wir dann zu dem Zeitpunkt, an dem alle Geschichten nur noch im Puff, auf dem Klo oder in Alkoholexzessen begannen und wir einen Pisscontest aufgestellt haben(Rekord gemäss neustem Update 15 Sekunden). Zu uns gesellten sich dann später noch ein Franzose und ein Kiwi. Der Franzose ging uns ziemlich auf den Sack, anscheinend hatte er sich seine Birne schon gut mit "Pinot Noir" abgefüllt. Zum Glück entdeckte Lukas dank des Froggies, seine Fähigkeiten als Psychiater. Nach geleerten 32 Flaschen Bier, einer Drittel Flasche Wodka und einem undefinierbaren alkoholischen Getränk dass irgendwie gifitig aussah, verzog sich dann jeder langsam in sein Bett/Van.
15. März 2011 - Taupo
Der Tag begann, für manche von uns nach nur nur wenigen Stunden Schlaf viel zu früh. Nachdem manche von uns den Kater im Fluss bekämpften, gestärkt durch Kaffee und Frühstück, beschlossen wir, aufgrund der soeben erst getroffenen und kennengelernten Freunde unseren Aufenthalt in Taupo um einen weiteren Tag zu verlängern. Während Anne und Lisi die Huka Falls besuchen gingen und über den mehr oder weniger vollständigen Körper einer toten Wildsau spekulierten, sprangen Manuel und Ben aus 15'000 Fuss aus einem Flugzeug. Der Versuch Lukas auch dazu zu überreden, scheiterte allerdings jämmerlich. Weiter gings an den Strand des Lake Taupo, wo wir unseren Adrenalinflash beim schwimmen bekämpften. Anschliessend gings weiter zum Pak n' Safe einkaufen, wo wir unsere Kreditkarten mit härterem Alkohol belasteten. Am Campingplatz angekommen, stellten wir unsere Kochkünste beim Dunkeln einmal mehr unter Beweis. Kurz vor 12 Uhr zeigte uns Lukas, sein Geburtstagsgeschenk. Ein selbstgemachtes Video, dass er von einer guten Freundin per Mail erhalten hat. Danach waren wir für eingige Minuten absolut sprachlos und völlig von den Socken, Lukas legte sich dann sogar mit dem Stuhl auf den Boden. Um Punkt 12 wurde dann die Sektflasche zu dem Song " Wonderwall" von Oasis geköpft und auf Lukas Geburtstag angestossen. Nach dem der Name "Gagel" erklärt wurde, kam die Kuscheldecke wieder zum Einsatz. Trotz eisiger Kälte war die Stimmung am kochen. Es resultierten wunderbare Gespräche über Scrubs, ACDC und Autos begleitet von der Musik von Coldplay und Hans Zimmer. Nach ca. 30 Flschen Bier, 2 Flaschen Wein, 1 Flasche Sekt und einer Flasche Whiskey und viel zu vielen Zigaretten endete dieser perfekte und wunderbare Abend für einige von uns erst im Morgengrauen um 6:30 Uhr.
16. März - Taupo
Nachdem einige den Kater im Fluss beakämpften, genossen wir im Burger King ein " gesundes " Frühstück. Nachdem wir Anne & Lisi's Skydive Video angeschaut haben und uns überlegten wir wir heimlich das Geburtstagsgeschenk von Lukas organisieren sollten(Bungeesprung). Während Lukas und Manuel duschen gingen, organisierte die restliche Sippe das Geburtstagsgeschenk. Nachdem wir alle beschlossen haben, Anne's Bungeesprung mitzuvervolgen, lief die Übergabe des Geschenks ungefähr so ab:
Manuel: Hey Lukas, ich hätte jetzt echt Schiss hier runter zu springen, du nicht?
Lukas: Jaa, doch schon.
Ben: Na dann viel Spass, du springst nämlich gleich da runter...Alles Gute zum Geburtstag.
Lukas: *schweigen*, *grosse Augen*...Ihr verdammten Arschlöcher.
Nach dem ersten Versuch aufbauenden Worten kam dazwischen noch Anne's Sprung in die Tiefe mit Kopf unter Wasser. Nachdem uns Lukas noch seinen nackten Arsch zeigte, bewegte er sich dann doch über den Abgrund und flog 47 Meter in die Tiefe. Aus dem Hall der Klippen, erklangen noch Lukas' Worte: IHR VERDAMMTEN ARSCHLÖCHER.
Nach einem Begrüssungskomitee mit Bier und kurzem Besuch auf der Toilette, hatte Lukas auch seine Sprache wieder gefunden.
Danach gings runter an den Ufer des Waikato Rivers zum Adrenalinflash auskurieren. Nach einer Abkühlung in den Fluten, kam dann leider schon der emotionalste Moment von uns allen. Es war Zeit abschied zu nehmen...
Trotz erst zwei zusammenverbrachten Tagen, fiel es uns doch so schwer wie noch nie Goodbye zu sagen...Nach einigen Minuten, hatten dann alle feuchte Augen und manche flennten dann auch Bäche.
Wie kann man erklären, dass man innert zwei Tagen auf Leute trifft mit denen man nicht nur einige Zeit, sondern die ganze Ewigkeit zusammen verbingen will. Mit dem Song "into the West" von Annie Lennox, fuhren wir dann alle mit Tränen in den Augen in einen wunderschönen Sonnenuntergang hinen. Trotz der Tatsache dass viele Kilometer zwischen uns lagen, waren wir doch im Herzen vereint.

Mittwoch, 16. März 2011
laptop weg
zur zeit keine eintraege. laptop verschwunden.
beschaeftigen wir usn mit japan, ist eh wichtiger.
liebe gruesse, lukas
beschaeftigen wir usn mit japan, ist eh wichtiger.
liebe gruesse, lukas
Montag, 14. März 2011
NZL Roundtripp North 3 – ADRENALIN
14. März 2011 – Rotorua – Taupo
Ich finde Neuseeland ja bis jetzt schon etwas überbewertet. Ich schliesse das so, dass ich halt schon viel von Skandinavien gesehen habe und mich vieles halt nicht so beindrucken kann, wie es andere tut. Aber was den Adrenalyn-Sport anbelangt, haben die Kiwis die Nase ganz weit vorne. Heute gings River-Raften. Viele Skydiven hier und machen Bungie Jumps. Das geht auch so gut, weil die Preise hier dank der Masse auch erschwinglich sind. Heute ging es uns darum, den höchsten beraftbaren Wasserfall zu bezwingen. Sieben Meter (!) stürzt sich dieser in die Tiefe. Rundherum Lavagestein und ein wunderschöner Regenwald. Was für ein Ambiente. Woa, und was für ne Power. Der Fluss war wunderbar. Das Wasser nicht zu hoch und nicht zu Tief. Nach kurzer instruktion gings dann auch schon los. Ben, Manuel und ich namen die Frontreihen ein und stürzten uns in die Fluten. Dann kam er, der Wasserfall. Woa war dass ein Ritt. Das Bot hing in der Luft und knallte kopfvoran aufs Wasser. Wir hatten keine Chance, Männer über Bord! :D Woa. Wass für ein Ritt. Unser gut ausgebildete Guide kehrte das Bot schnell wieder und zog uns alle an Bord. Etwas geschockt aber voll aufgedreht vom Adrenalyn sagten wir... NOCHMAL! :D Also echt, falls ihr mal hier seid... das ist das Geld echt wert.
Zurück im Hostel kam der besitzer mit ernster Miene auf uns zugelaufen uns teilte uns mit, dass er etwas ernstes mit uns zu besprechen habe. Mensch, erschrocken bis ins Mark, standen wir da uns wusste nicht, wie uns geschah. Wir haben nämlich für zwei zerbrochene Gläser an der Rezeption 5 Dollar Trinkgeld hinterlassen. Er steckte sie uns zu und sagte mit ernster Miene: „So geht’s nicht, verdammt, kauft euch ein paar Bier dafür. :D mit immer noch dem selbten Gesichtsausdruck ging er von Dannen und rief uns nach: „You fucking impressed me“.
So fuhren wir in den Abend rein. In Taupo gabs wieder etwas chillen und in guter Gesellschaft wurde der Grill zum ersten Mal in Betrieb genommen und mal wieder viel zu viel Bier getrunken. *Uff* Anne, Isi, Simon und Tim, alle aus Deutschland und alle mit ähnlich Bunten Fahrzeugen waren echt gute Typen mit viel zu erzählen und zu Lästern. Wir haben langsam rausgefunden, welche unserer Geschichten am Besten ziehn um ein gutes, lockeres Gespräch in Gang zu kriegen, gel Ben *insiderlach* Zum ersten Mal schlafen wir um Wagen, auf nem Gratis-Campside... wie toll ist dass denn! Mal wieder ne Scheibe, die es abzuschneiden gillt. Prost! Morgen gehen die Jungs Skydiven. Ich spar mir das Geld und dokumentiere von Bodenstation, seid gespannt. Ich bins. Aber mehr, ob sie morgen fähig sind aufzustehen :P
Nachtrag: Warum ich grad so komisch schreibe? Weil die beiden Jungs gerade Skydiven... ich hab mir das Geld gespart... und bin gar nicht zu friede mit meiner Entscheidung :PPP
Nachtrag: Warum ich grad so komisch schreibe? Weil die beiden Jungs gerade Skydiven... ich hab mir das Geld gespart... und bin gar nicht zu friede mit meiner Entscheidung :PPP
NZL Roundtripp North 2 – Rotorua Sightseeing
13. März 2011 – Rotorua
Irgendwie mag ich Rotorua. Das ganze Dorf stinkt, aber um ehrlich zu sein, deckt das viele andere Gerüche erfolgreich ab. Heute morgen dachten wir, boa, stinkt dass in unserem Zimmer. Schnell das Fenster geöffnet, stanks noch viel mehr. Haha. Es ist echt nicht nur ein Gerücht. Der Schwefelgeruch ist überall. Im Wasser, in der Luft, sogar im BigMac. Markus musste leider bereits um 5 auf dem Bus, hatte er ja morgen wieder Schule. So blieb uns nicht allzu viel Zeit. Wir liefen etwas herum und chillten am herrlichen Lake Rotorua. Auf dem Weg dahin, kommt man immer wieder an heissen Quellen vorbei. Hat echt was. Man merkt, wie jung das Land ist, auf dem wir uns bewegen. Das ist besonders intensiv, weil in den letzten Tagen Japan sehr stark in den Medien ist und wir ja sehr damit verbunden sind. Wir sind nah dran, spürten den Tsunami und ja, der Ring of Fire... dessegen blubberts unter uns. Das zu fassen und zu realisieren, für Touristen gar nicht so einfach. Es fällt aber auf, dass fast keine Japanischen Touristen mehr auf der Strasse sind. Wir müssen dringend eine Zeitung kaufen. Am abend kochten wir noch mal in unserer herrlichen Küche des Hostels und freuten uns über den neuerlichen Besuch von Laura und Michi. Schlussendlich waren wir eine Riesen Meute und das Bier floss mal wieder in Strömen. *herrlich* Das war Spass =D Wir haben mit unseren Geschichten mal wieder alle bestens unterhalten. Schon herrlich, wenn man hört, dass man die Meinung über die Schweizer verändert. Mal wieder fühle ich mich extrem mit meiner Herkunft auseinandergesetzt. Da für mich ja eigentlich keine Grenzen existieren immer etwas spezielles. Eigentlich mag ichs nicht. Aber so läufts halt. Woher kommst du, was machst du, wohin gehst du. Zum Glück haben viele leute inzwischen auch begriffen, dass es mehr als nur das gibt. Das macht die Abende hier echt super... und woher der Einkaufswagen in unserem Zimmer kam, wusste niemand mehr so genau :D
Einer geht noch: Uns wurde Brot geklaut! Ja! Auf offener Strasse :D von 4 Maori-Mädchen für ne Zigarette angesprochen, kurz abgelenkt, ein Griff in die Einkaufstüte und weg war das Baguette. *lach* Als wir den Aufpasser versteckt hinter der Bushaltestelle erspähten, beliesen wir es bei einigen bösen Worten. Man weiss ja nie was noch passieren kann. Uns wurde Brot geklaut, ich fass es nicht :D
Samstag, 12. März 2011
NZL - Roadtripp North 1 - On The Road
12. März 2011 – Auckland – Rotorua
Ben, Markus und Manuel sitzen vorne. Ich liege hinten, quer hinter dem Gepäck, so dass mich niemand, sehen kann, den es stören könnte, dass wir in unserem frisch gemieteten Hippie-Van zu viert anstatt zu dritt sitzen. Seit 2 Stunden sind wir unterwegs, haben schon viele Red Bull getrunken und viel über unser echt geiles Gefährt diskutiert. Markus, Schwedisch, ein Schulkumpel von Ben begleitet uns fürs Wochenende nach Roturua. Das Städtchen, bekannt für seine Thermalquellen. Die Auen ziehen an uns vorbei und das Berner Oberland wechselt zu Hobbiton. Die Sonne geht langsam unter und färbt die Stimmung orange. Ja, so muss es sein. 4 Jungs auf Achse, das Bett im Kofferraum. Escape-Bus, echt zu empfehlen. Angekommen in Rotorua, checkten wir ins Green Voyager Hostel ein. Gleich zu erwähnen ist der Qualitätsunterschied. Man merkt, dass in Neuseeland die Anbieter um ihre Kunden kämpfen müssen und sie nicht so oder so da sind, wie noch in Australien. Wie eine kleine Wohnung fühlte sich das an. Zufälligerweise waren Michaela und Laura auch in Rotorua. Mal wieder einer dieser Zufälle, an die ich mich schon fast gewöhnt habe. In guter Gesellschaft leerten wir 21 Biere und ergötzten uns reichlich an Bens Geschichte, von der er eigentlich gar nichts mehr weiss und ich aus Selbstschutz hier auch nichts erzähle. Jaja, der Alkohol. *lach*
Freitag, 11. März 2011
Moving Earth
11. März 2011 – Pukekohe
Es ist 20:30 lokale Zeit und wir haben soeben erfahren, dass ein Erdbeben mit 8.9 auf der Richters-Skala Japan heimgesucht hat. Ein Desaster. Eine riesige Katastrophe. 80 Kilometer vor der Pazifikküste. Warum ich das schreibe? Der Tsunami hat die Küste bereits getroffen. 12 Meter hohe Wellen haben sich ins Landesinnere vorgegraben und der Prime Minister Natao Kan kann nicht mehr machen als zur gegenseitigen Hilfe aufrufen. Japan liegt wie Neuseeland auf dem Pazifischen Feuerring, der auch für die Zerstörung Christchurchs verantwortlich ist. Der Ort der Welt wo 90% der Erdbeben passieren. Aber diese Stärke ist aussergewöhnlich. Autos werden wie Spielzeug durch die Strassen geschwemmt und Bilder mit einer solchen Perversität, für uns fast unfassbar gehen durch die Breaking-News. Japan, das land der neuen Medien schickt Bilder von Tsunamis, wie sie noch nie gesehen wurden. Ich erinnere mich an damals, als das Seebeben Südostasien heimsuchte, schreibe meinen bekannten hier in NZL, ob sie schon weg von der Küste sind. In wenigen Stunden werden die Wellen hier sein. Die Katze verhält sich strange. Das rüttelt wach. Wie stark wird es sein? Niemand kann es sagen. Ich bin in Sicherheit und werde es auch bleiben. Trotzdem berührt es mich und zeigt mir, wie ausgeliefert wir manchmal sind. Jetzt erlebe ich es am eigenen Leibe. Jetzt haben wir umgeschalten und schauen Amarican Idol.
Donnerstag, 10. März 2011
Kurztripp nach Auckland
10. März 2011 – Auckland
Meine Zeit hier in NZL soll sinnvoll ausgefüllt sein. Das bringt einiges an Organisatorischem mit sich. Dazu gehört auch das Treffen meiner Reisebuddies für die nächsten Wochen, Benj und sein Kumpel Manuel. Um halb neun Morgens brachte mich Yvonne an den Bahnhof. 1 Stunde 20 Minuten Zugfahrt standen vor mir. Ich liebe Zug fahren. Hier in Neuseeland ist das alles ein bisschen anders. Die Locks fahren auf Schmalspur und mit Diesel. Es bestehen zwar Pläne, das ganze zu Elektrifizieren, jedoch wurde das erst im Süden erledigt. In Auckland aber noch nicht. Der neue Bahnhof am Britomart liegt unter Grund und ergötzt sich mit einer saumässig teuren Konstruktion, welche die ganzen Diesel-Abgase direkt nach draussen befördert, ohne dass die Bahnkunden sich reihenweise Schlafen legen. Schön! Auch Auckland selber, sehr schön. Mit den Jungs habe ich um 12 abgemacht. So blieb genügend Zeit für etwas Sightseeing. Ohne den Skytower, wäre das ganze zwar sehr Charakterlos. Vielleicht haben sie diesen auch desswegen gebaut, aber wenn man etwas an den Horizont schaut, so fallen einem die herrlichen Hügelchen auf, um die die Stadt herum gebaut ist. Selbst die Queenstreet (die es hier im Commenwealth ja überall gibt) erhebt sich ziemlich massiv, bevor sie in die K-Road mündet, wo dann auch sehr viel ausgegangen und herumgehippied wird, was mir ebenfalls sehr gefällt. Auch hat es an der Hauptstrasse etwas, was in anderen Städten nicht denkbar wäre: heruntergekommene Plattenlädern, Second Hand Shops und so weiter. Jap, diese Stadt verschliesst sich seinem neugierigen Besucher nicht und scheint einem gleich sehr ehrlich zu handhaben. Es hat auch sehr viele Asiaten und natürlich Maories, was ein buntes wuseln ergibt. Gute Laune herrschte auch in Benjs Schule, wo mich Manuel hinbrachte, weil er auf seine Bootstour musste, die er leider zur falschen Zeit gebucht hatte. Ich lies mich vom Vibe der EF-Schule treiben, bis der Benj dann Schulaus hatte. Etwas verkatert war er. Die saufen hier immer am Mittwoch. Einen Grund dafür gibt’s nicht. Aber brauchts den? *lach* Dann gingen wir dann essen und verpassten es noch grosse Stricke über den Trip zu zerreissen. Er weiss zwar, dass ich am 16. März in Wellington sein möchte, aber noch nicht wirklich, was das für ihn bedeutet. *schmunzel*. Er huschte dann auch schon bald zur Arbeit und ich verblieb Tischtennis spielend in der Schule, von wo aus ich später noch in den Real Groove shoppen ging. Wenn das mal kein geiler Laden ist. Altes Vynil, geile Klamotten und meine ewig gesuchten aber in der Schweiz nie gefundenen, schwarzen Converse, die ab jetzt meine etwas stinkenden Box(nichtmerso)fresh ersetzen werden. Das ganze für umgerechnet gut 35 Fr. Ja, hier kann man sichs leisten. Es hat sicher auch damit zu tun, dass der Franken mal wieder gestiegen ist. Mir solls recht sein. Auf dem Heimweg erspähte ich noch die hier in Ozeanien sehr verbreiteten Werbeplakate für den ÖV, wo sie mit ihrer Pünktlichkeit werben. Bereits in Melbourne dachte ich mir 92 % Pünktlichkeit ist eigentlich noch wenig. Aber schaut selber (Bild) Am Abend dann, zurück in Pukekohe verwöhnte Familie Binder meinen Gaumen mit Pizza und einem Leckeren Tropfen, der mich gut schlafen lies. Morgen ist chillen und vorbereiten angesagt. Ka kite ano!
Mittwoch, 9. März 2011
Der kleine Hügelsteiger
9. März 2011 – Pukakohe (Auckland)
Jeder der schon mal an einem Openair gezeltet hat, der weiss von was ich spreche, wenn ich sage, eigentlich hätte ich gerne bis am Mittag geschlafen. Jeder der nach dem der Bacardi-Dome geschlossen hatte ins Zelt kroch und dann feststellte, shit, es ist sieben Uhr und so heiss, dass ich nicht schlafen kann. So endete mein Wunschtraum und ich löste ihn ab durch einen Kaffee (aus einer Kaffeemaschine!!!) und meinem voll aufgeladenen Laptop. Es ging ans Planen. Weit kam ich nicht, da stant Kurt vor mir und fragte, ob ich mitkommen möchte. „Wohin denn?“ „Geschäfte erledigen“ kam es zurück. Wir fuhren los, nach Waiuku. Schön, wie hier alles Maori-Namen trägt. Das hat Stil. Das Dörfchen ähnelt den Australischen mit einem Schlag Skandinavien. Aber die Stimmung ist gleich viel friedlicher. Ich finde sogar einen Handydealer, der mir meine eingene Neuseeländische Nummer verkauft. Noch zwei Red-Bull aus dem Supermarkt, dann war der Kurt auch schon fertig und weiter ging die Fahrt. Warum zwei Red Bull? Ich hatte pläne. Auf den Hügel wollte ich, den Hügel hinter dem haus. Ich wollte die Berge sehen. Hätte es einen Kirchturm, wäre ich auf den geklettert, gell Heidi? Aber so wollte ich auf den Hügel. Das war sehr Tricky, wie sich herausstellte. Alles war abgezäunt. Privatbesitz, Kühe... Alles wollte mich davon abhalten. Aber nicht mit dem Luke. Ich schlängelte mich hoch. Es war ansträngend. Wie die Rigi gegen Schluss. Und dann waren da noch die Wiederkäuer. Die Kuh, die machte muh und viele Kühe machen Mühe, weill ich wollte vorbei, doch der Bulle war nicht meiner Meinung. So durfte ich um alles herum und brauchte für eine Strecke von hundert Metern ca ne halbe Stunde. Aber ich war oben. Da kam auch schon der Hund und bellte. Vom Bauern nebenan. Erschrocken sauste ich nach unten, wo ich dann merkte, dass meine Sonnenbrille noch oben mag. In bester Möchtegern-Camouflage stahl ich mich noch mal den Hügel hoch und erhaschte meine Sonnenbrille bevor der Hund mich entdeckte. Leck, war das ein Abenteuer. Mein zweites Red Bull trinkend (da siehste), schaute ich am Gegenhang einem kleinen Alpaufzug zu. Strub ist es hier. But i like strube Sachen. Geplant habe ich dann später auch noch. Wie es der Zufall wollte, kann der Benj einen Mitreisenden noch gebrauchen. Sie sind zu zweit und haben genügend Platz für mich in ihrem Campervan. Ich freue mich sehr, weil reisen mit dem Auto durch nichts zu ersetzen ist. Am 12. geht’s los. Morgen fahre ich nach Auckland. Treffe mich mit meinen neuen Reisebuddies. Seid gespannt.

Dienstag, 8. März 2011
Welcome to Aotearoa
8. März – Brisbane – Auckland (New Zealand)
Ich habe sie ertappt, die Marion. Sie fragte mich mit perfektem Englisch, ob der Flug schon boardet oder nicht. Sehr bekannt sieht sie aus. Ist das jetzt ne Kiwi? Ich schaue zurück auf meinen Laptop und schreibe den gestrigen Eintrag. Hmm. Beim zweiten mal fragen wars dann klar. Mein Sensor hat erneut einen Schweizer Staatsbürger entlarvt. Das passte doch. So ging der Flug nach Auckland erstaundlich schnell vorbei. Leider verlohr sie bei all dem Gebrabbel unterwegs irgendwo ihr Portmonaie. Ob sie es jemals wieder findet? Wir werden es nie erfahren, weil ich sie nicht nach dem Nachnamen gefragt hab.
So betrat ich zum ersten Mal Neuseeländischen Boden. OMG, i cant belive it, ive never been this far away from home. Weiter weg geht es nicht. 12 Stunden Zeitdifferenz zur Schweiz und wo bin ich? Ich war mich echt nicht ganz sicher ob ich wirklich in NZL war – Es klappte alles super. Kurt, mein Second Grade Cousin hohlte mich am Flughafen ab und wir machten uns nach einer herzlichen Begrüssung auf den Weg nach Pukehohe. Das liegt etwas südlich von Auckland auf dem Land. Und dann: Hier siehts ja aus wie in der Schweiz! Für mich aus dem Aargauer Mittelland stammender war es schon ziemlich speziell, am anderen Ende der Welt zu sein und das Gefühl zu haben ich sei im Berner Oberland! *strange* Aber schön ist es hier. Total anders als noch in Australien. Vertraut aber neu. Und der Sand am Meer ist schwarz. Jawoll! Ich hab ihn wieder, meinen seit Island schmerzlich vermissten schwarzen Sand. Hier bei Binders lebe ich draussen im Garten in einem Zelt. Haha. Aber das ist super, suche ich doch die Natur. Kurt vermietet Autos, Motorräder und Camper und ist irgendwie busy, irgendwie nicht. Auf jeden fall warteten wir auf dem Nachhauseweg auf eine japanische Familie, die einen Campervan zurückbrachten. Die erste Möglichkeit auf Neuseeländisches Eiscreme. Mjummy. Lecker das Ding. Leider hab ich seinen Namen vergessen. Irgendwie der Running-Gag des heutigen Tages. Aber ich war auch sehr müde. 4 Stunden Frauengeschwafel standen gegen 3 Stunden schlafen. Unfair oder? :D So ging ich nach gemütlichem Nachtessen und einem angenehmen Talk mit Kurt, Yvonne und den Kids Nathanel und Raphael, schlafen. Der Sternenhimmel war klar, die Milchstrasse sichtbar. Zu viele Schnuppen für meine Wünsche. Morgen fange ich an zu planen, heute wird geschlafen.
Montag, 7. März 2011
Lestereien und Aussichten
7. März 2011 - Brisbane
Nun ist es bereits der 8. März und ich schreibe über gestern, sitze ich hier in der Abflughalle und versuche mein Dairy ajour zu bringen. Vis à vis hat sich eine Frau gesetzt. Sie könnte Schweizerin sein. Durch meinen Kopf fliegen aber die Gedanken an den gestrigen Tag. An die Nichtlust etwas zu machen. An die Lust an jetzt zu denken, etwas zu Spielen, im Internet zu surfen – Ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Bin ich doch in einer Grossstadt, in der es viel zu sehen gibt. Trotzdem, ein Moment der bleibt. Und um das geht’s. Schön war auch das Konzert am Abend im Tivoli Theatre. Belle & Sebastian verbreiteten gute Stimmung mit guter Musik und der Kunst aus Charakter Laune zu machen. Es hat mir sehr gefallen. Nun fliege ich nach Neu Seeland. Für viele ein Traum. Für mich der Aufbruch in weiteres, unbekanntes Land. Westlich, wie Australien. Aber aufrichtiger zu seinen Ureinwohnern. Auch hier interessieren mich nicht ausschliesslich die schönen Orte sondern suche ich auch hier das schöne im Menschen. Freundschaften und richtige Momente in passender Gesellschaft. Kurt hat mir inzwischen mitgeteilt, dass er mich am Flughafen abholen wird. Die Flasche Shiraz bereits in meiner Tasche, Andreas Karte leider eingecheckt. Ebenfalls freue ich mich auf Benj, meinen Sitznachbarn von Zürich nach Dubai und auf Laura, eine Deutsche, getroffen in Cairns, die in NZL am gleichen Tag wie ich Geburtstag feiert.
Ich verlasse Australien. Ein schönes Land mit viel schöner Natur. Einsamkeit und gegenteiliger fleischlicher Überfluss (BBQ :P) Es hat mir viel gegeben und viel gezeigt. Ich habe Menschen getroffen die mein sein erweitert haben und erfreuten. Ich habe Menschen gesehen, von dehnen so viel zu halten ist, wie vom Sand am Meer von Byron Bay. One of a Million. Sie halten die Wirtschaft am leben auf der Suche nach der Individualität die im unglaublich heftigen Normalsein endet. Ich weiss, ich tue vielen unrecht und ich möchte mich inzwischen nicht mehr über diese Leute stellen. Um mich geht es hier gar nicht. Es ist einfach eine Art der Suche nach dem Sein, nach dem Ich, die aufgrund ziemlich rationaler Logik nicht zum dauerhaften Erfolg führen kann.
Bald geht mein Flug. Abflug 8 Uhr. Ankunft 14 Uhr. Flugzeit 3 Stunden. Ich liebe Logik, sie ist so logisch =)
Sonntag, 6. März 2011
Igitt, meine Schuhe.
6. März – Brisbane - angenehme Briese
Die Stadt hat mich wieder. Nachdem die Nacht im Hostel nicht so angenehm war, was daran lag, das sie über mir zu zweit lagen und auch ausgenützt haben... , war dafür der Tag umso besser. Ich bin wirklich froh, weg zu sein von dieser übertouristischen Ostküste, wo alle Hip sind, aber niemand weiss, was das eigentlich ist. Wo die Frauen seit Sex and the City auf Schuhe und Taschen stehen und nur ein Teil der realitätsverzerrten, exzessiven Volksverblödung sind. Natürlich gibt es hier auch Hipsters und das nicht zu wenig. Aber es scheint alles etwas mehr Substanz zu haben. Die Leute kennen Berlin und lieben es für seinen Style, wissen aber nicht, dass die Jungen da so rumlaufen, weil sie sich nichts anderes leisten können. Nun ja, so ist es halt. Solche Menschen und Orte werden mir immer wieder begegnen. Ich kann mir inzwischen aber vorstellen, warum viele es so toll finden... nicht allen Menschen ist der selbe Horizont gegeben.
Zurück zu meinem Walk durch die Stadt. Mit Kopfhörern und Karte bewaffnet stürzte ich mich aus dem Hostel und meine Suche nach Fotomotiven begann. Mein Ziel waren Bilder der Skyline, etwas City-Life und etwas Kunst. Erstaunt stellte ich fest, dass in dieser 2 Millionen Stadt so ziemlich alles zu Fuss erreichbar ist. Es gibt ein sporatisches S-Bahn Netz und etliche Busse, die aber nur für die Suburbs Relevanz hatten. Jegliche andere Benutzung ist einfach nur faul. Wird der Lukas plötzlich fleissig? =) Ich marschierte über die Story-Bridge nach Southbank, wo ich das mir empfohlene Museum of Modern Arts besuchte. Es war Gratis! Und erst noch gut. Und wieder was, wo sich die Schweizer ne Scheibe abschneiden können. Auf dem Weg dorthin lernte ich noch ein grosses Sonntagshobby der Brissies kennen. Abseiling. Lustiges Wort. Dabei seilen sie sich den etwa 50 Meter hohen Abhang am Brisbane River ab. Naja, wenn man sonst nix höheres hat? Der Fluss war durch das schlechte Wetter der letzten Tage leicht schmutzig. Kurz überlegte ich, ob ich bereits in Indien bin und darin baden sollte? Nach ausgiebiger Tour durch die Einkaufsmeile kam ich dann zurück zum Hostel. Nach einem Powernap, den ich definitiv nötig hatte, gings noch Chinesisch essen (9.80) und ab auf ein Bier in die Stadt. Die Leute hier stehen sehr auf den Britischen Fussball. So gabs ein Guiness und viel Gejubel bei Manu gegen Liverpool.
Bei all dem Gechille, viel mir auf, dass ich von Kurt, dem Coursin meiner Mutter, der mich ja am 8. März in Auckland abholen sollte (So hat ers jedenfalls angekündigt) noch keine definitive Bestätigung habe. Aber so flexibel wie ich inzwischen bin, hab ich bereits Alternativen, sollte irgend etwas nicht klappen. So bleibt mein einziges Problem heute, wie ich den schrecklichen Gestank, der seit Cairns in meinen Schuhen steckt, wieder loskriege. Meine armen Zimmergenossen. *naserümpf*
Freitag, 4. März 2011
Tage des Denkens
5. März 2011 - Airle Beach - Brisbane
Die letzten Tage standen sehr im Zeichen des Realisierens. Ich muss reagieren. Und ich bin drauf und daran. Ich möchte mich bei meinen Freunden und Mitlesern von Operation Rückenwind bedanken, die mich motivieren weiter zu suchen. Es ist schon faszinierend, wie fern und doch nah man mit manchen Menschen sein kann. Ich habe reagiert und heute damit begonnen, meinen China-Aufenthalt zu planen. Dabei geht’s ums Visum und um was ich tun werde, bevor Melanie im Juli zum gemeinsamen Reisen eintrifft. Nach der Feststellung, dass Australien und der Lifestyle hier nichts für mich ist, habe ich beschlossen meine Zeit in Neuseeland einfach mal auf mich zukommen zu lassen und nichts zu planen. Ich weiss nicht woran es genau liegt. Aber ich denke, es ist einfach nicht dass was ich in meiner derzeitigen Lebensphase suche. Für Leute, die weit weg Reisen möchten, aber trotzen gut behütet sein wollen, wie das viele Schweizer ja brauchen, ist Australien genau richtig. Du kannst alle eifersüchtig machen ohne grossen Aufwand zu betreiben. All das Posen und das hübsch sein. Das Vergöttern des langweiligsten Sportes auf Erden, des Surfens und das Anhimmeln von schwedischen Touristen... So basic, simpel und berechenbar ist es hier. Ich weiss ja nicht, ob ich der einzige bin, der sich über all dem sieht oder ob ich plötzlich arrogant geworden bin, aber NEIN, das ist es nicht für mich. Ich brauche Tiefgang und nicht nur wenn ich vom Brett falle. Heute habe ich meine Bewerbung für die Rising Dragon Martial Arts School in der Provinz Fujian in China abgeschickt. Ich möchte dort einige Zeit verbingen und dabei tratitionelles Chinesisches Kung Fu lernen, so gut wie möglich in der kurzen Zeit. Ja, das motiviert mich und ist erst noch gut für die Fitness, die ich für die anstehende, noch nicht geplante, Tibetreise brauche. Zudem kann ich vielleicht noch einige Happen Chinesisch aufschnappen. Wann und wie das genau passieren wird, steht noch in den Sternen, aber ich habe wieder einen Pfad auf dem ich gehen kann, den ich gehen will, der mir Zufriedenheit, Freude, Schmerz und Intensität geben wird. Die Schule kann mir ebenfalls helfen, an mein 6 Monats Visum für China zu gelangen. Ja, jetzt fühle ich mich wieder wohl.
Für heute steht noch die Weiterreise nach Brisbane an. Mal wieder 3 Tage am gleichen Ort, in einem coolen Hostel mit Rooftopbar. Das lässt sich aushalten.
Nachtrag: 23:38 Uhr
In Brisbane angekommen. Hier war das future sounds festival... Mit den Chemical Brothers... hät ich dass mal gewusst. Hostel im Ausgehviertel. Überall schlammige Australier und die Strasse gepflastert mit Schuhen. Herrliches Bild :D
Nachtrag: 23:38 Uhr
In Brisbane angekommen. Hier war das future sounds festival... Mit den Chemical Brothers... hät ich dass mal gewusst. Hostel im Ausgehviertel. Überall schlammige Australier und die Strasse gepflastert mit Schuhen. Herrliches Bild :D
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